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Mein Vorschlag für den Einstieg

Version 3, 19.02.2008



Auf dieser Seite möchte ich eine Variante Aufzeigen, wie der Einsteiger schnell und effektiv in den Modellkunstflug einsteigen kann. Ich habe diese Variante mehr oder weniger so durchlaufen, manche Schritte dieses Weges haben sich im Nachhinein als falsch herausgestellt, die habe ich in dieser Beschreibung entsprechend korrigiert.


Inhalt

1. Informationssammlung
         1.1 Im Modellflug verwendete Begriffe.
         1.2 Um welche Art von Modellflug geht es hier?
         1.3 Tipps zur Informationssuche im Internet
         1.4 Eine kleine Starthilfe zur Informationssuche
2 Die Werkstatt
         2.1 Allgemeines
         2.2 Meine Werkstatt
3. Die Modellreihe
         3.1 Modell 1: Der Simulator
         3.1 Modell 2: Die Schaumwaffel
         3.1 Modell 3: Der Trainer
         3.1 Modell 4: Das Kunstflugzeug
4 Die Zeit
5 Vor dem Erstflug
         5.1 Die Versicherung
         5.2 Frequenzen
         5.3 Rechtliches
6 Die Kosten
         6.1 Gültigkeit der Preisangaben
         6.2 Zusammenfassung
         6.3 Detailliertere Tabellen
7 Weitere Möglichkeiten für den Einstieg
         7.1 Simulator und/oder Fluglehrer, Trainer aus Holz
         7.2 Simulator und/oder Fluglehrer, Schaumsegler
         7.3 (Simulator),(Fluglehrer), EPP-Nurflügler
         7.4 Simulator und/oder Fluglehrer, Schaum-Motormodell
8 Links zum Thema




1 Informationssammlung

Als Einsteiger weiss man, das man Modellkunstflug betreiben will, und hat auch eine recht genaue Vorstellung von seinem Traummodell.

Um Modellflug erfolgreich betreiben zu können muss man jedoch noch deutlich mehr wissen. Dies liegt einerseits daran, das leistungsfähige Modellkunstflugzeuge sehr nahe am Limit gebaut sind. Spielraum für idiotensichere Steckverbindungen, überdimensionierte Steckungen und Verschlüsse, Modelle die jede Landung aushalten sowie für Modelle die man nicht falsch zusammenbauen kann gibt es nicht. Ebensowenig kann man bei der Elektronik einfach Komplettset XY kaufen und dan passts. Die Elektronik und der Antrieb müssen sehr genau auf das Modell abgestimmt sein, sonst fliegt es, wenn überhaupt, nicht zufriedenstellend. Auch bei der Elektronik ist noch Eigeninitiative gefragt, für Plug-and-Play-Systeme ist ebenfalls keine Massenreserve vorhanden.
Andererseits funktioniert der Modellflug nach dem Prinzip "Flieg oder stirb", sobald das Modell mal in der Luft ist muss es bis zur Landung sauber funktionieren, sonst gibts Bruch. Die Bau- und Einstellfehler, die man da noch machen kann ohne gleich Bruch zu erleben sind im Vergleich zu anderen Modellbauklassen (Cars, Schiffe) sehr gering.

Der erste fette Informationsblock muss in den Pilotenkopf, bevor das erste Modell in der Luft ist. Mit diesem Grundwissen ist es dem angehenden Modellpiloten möglich, später neu erworbenes Wissen richtig einzuordnen. Je mehr sie wissen und je besser sie dieses Wissen anpassen und vernetzen, umso weniger Fehler werden sie machen und umso geringer ist das "Lehrgeld" (Fehlinvestitionen in falsches Material, Abstürze) das sie am zahlen müssen.

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1.1 Im Modellflug verwendete Begriffe

Modellpiloten (Modellsportler allgemein :-)) verwenden eine Flut von z.T. selber konstruierten Fachbegriffen, die man nur zum Teil in Lexika etc. findet. Einen Grundwortschatz finden auf der Seite Begriffe. Urchige Kürzel wie "HS-55" bezeichnen oft RC-Komponenten. Google [extern] wirkt hier Wunder ("HS-55" ist ein 8g-Slowflyer-Servo des Herstellers Hitec). Die restlichen undefinierten Wörter klären sich durch Suchen und Nachlesen im RcLine-Forum [extern] und auf Wikipedia [extern].

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1.2 Um welche art von Modellflug geht es hier?

Auf meiner Homepage geht es um funkferngesteuerte Modellflugzeuge, die Modelle sind dabei mehr oder weniger originalgetreue Nachbauen von manntragenden Flugzeugen. Mit den Zwei Kreuzknüppeln auf dem Sender können insgesamt vier Funktionen (Seitenruder, Höhenruder, Querruder, Motor) gleichzeitig proportional gesteuert werden. Dadurch ist es möglich, Modellflugzeuge wie grosse Flugzeuge vollständig zu steuern sowie Starts, Landungen, Rundflüge und Kunstflug präzise auszuführen.

Von den ferngesteuerten Modellflugzeugen sind für den Einsteiger 3 "Arten" interessant:

Segelflugzeuge. Diese Besitzen keinen Motor, sondern werden mittels einer Hilfe (Hochstart, Seglerschlepp) auf Ausgangshöhe gebracht und versuchen von dort aus, durch Nutzen von Aufwind oben zu bleiben.
Gesteuert werden Segelflugzeuge entweder über Höhenruder und Seitenruder (Zweiachser) oder über Höhenruder-Querruder-Seitenruder (Dreiachser).

Motorflugzeuge besitzen einen eigenen Antrieb und können aus eigener kraft Höhe gewinnen und ohne Aufwind oben bleiben. Gesteuert werden Motorflugzeuge entweder über Motor-Höhenruder-Seitenruder (Zweiachser), über Motor-Höhenruder-Querruder oder über Motor-Höhenruder-Querruder-Seitenruder.(Dreiachser).

Motorsegler sind Segelflugzeuge mit einem Hilfsmotor, mit dem sie auf Ausgangshöhe steigen und dann mit stehendem Motor segeln. Die Steuervarianten sind die gleichen wie bei Motorflugzeugen.

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1.3 Tipps zur Informationssuche im Internet

Probleme
Im Internet ist heute eine gigantische Fülle an Informationen frei und kostenlos (mal abgesehen vom Internetanschluss und den Unterhaltskosten für den PC) zugänglich. Um diese Informationsfülle effektiv nutzen zu können, müssen sie noch mit 3 Problemen klar kommen:

Problem 1: Das Wissen ist über viele Sites und Foren mehr oder weniger chaotisch verteilt. Weiter sind Die weit verstreuten Informationen (logischerweise ) weder aufgearbeitet noch vollständig miteinander verknüpft.
Problem 2: Klassische Suchmaschinen wie Google versagen bei der Wissenssuche meist kläglich, Modellflug ist ein Nischenhobby, die entsprechenden Seiten haben wenig Hits und die Webmaster unternehmen meist zu wenig, um ihre Seite suchmaschinentauglich zu machen. Die wirklich interessanten Seiten kommen leider oft ganz hinten in der Ergebnisliste oder werden gar nicht aufgeführt.
Problem 3: Im Internet wird neben viel Wertvollem auch viel Mist verzapft . Ob das nun absichtlich oder unabsichtlich passiert, obs auf Nachgeplapper, Unwissenheit oder irgendwelchen Hypes beruht: Das Resultat sind Falschinformationen.

Lösungen
Diese 3 Probleme gilt es irgendwie zu meistern. Ich kann ihnen dabei aus eigener Erfahrung folgendes Vorgehen empfehlen:

[-] Legen sie sich mit Hilfe von Büchern, Wikipedia und anderen einigermassen vertrauenswürdigen Quellen ein Basiswissen in Physik, Elektronik und Werkstoffkunde zu.
Dieses Basiswissen ist zu Plausibilitätskontrolle von Aussagen sehr nützlich. Falls sie aus im Internet gemachten Angaben einen Motorenwirkungsgrad von 110 Prozent errechnen ist an den Angaben was faul, genauso bei scheinbar unmöglichen Flugzeiten oder Steigraten. Und wenn einer behauptet, Holz sei stabiler als Stahl, dann sollten bei ihnen auch die Alarmglocken läuten.

[-] Melden sie sich in einem oder beiden grossen Modellbauforen an und lesen sie sich in den entsprechenden Fachrichtungen ein.
Zur Auswahl stehen im Deutschen Sprachraum das RcLine-Forum [extern] und das Rc-Network-Forum [extern], im englischen Sprachraum ist scheinbar Rc-Groups [extern] das grösste Forum. Durch die Anmeldung erhalten sie Zugang zu allen im Forum verstauten Informationen. Suchen sie sich anschliessend die Forumsbereiche, die ihrer Vorstellung von Modellflug am nächsten kommen und lesen sie. Lesen sie Threads die ihnen interessant erscheinen, blättern sie in der Threadliste auch mal ein paar Seiten nach hinten. Kommen sie NICHT auf die Idee, einen Thread im Stil von "Hilfe, ich bin Einsteiger, versorgt mich mit Informationen!" aufzumachen, da werden sie höchstens angeschnauzt. Im Laufe der Zeit lernen sie die Forumsstruktur und die User-Beziehungen immer besser kennen. Dies hilft ihnen wesentlich beim Informationen sammeln. Läuft die Sache anfangs noch extrem harzig, zieht das Tempo nach einigen Tagen bereits spürbar an. Dieses Einlesen in einem Forum ist eine Sache von Wochen, meistens von Monaten, aber es lohnt sich wirklich, wenn sie clever filtern kommt eine Unmenge wirklich guter Informationen zusammen.

[-] Nehmen sie für unklare Begriffe Google oder Wikipedia zu Hilfe.
Wenn ihnen Begriffe neu sind können sie die jeweilige Forumssuche bemühen, Google ist immer einen Versuch wert, Wikipedia hilft bei allgemeinen Fragen fast immer weiter. Die Forumssuche ist vor allem nützlich, wenn sie konkrete Stichworte zur Verfügung haben. Sammeln sie also von Anfang an Stichworte, die ihnen wichtig erscheinen.

[-] Notieren sie sich im Forum interessante Aussagen, speichern sie Links von relevanten Threads oder laden sie die Threads gleich auf die Festplatte.
Notieren sie sich interessante Threads, Tipps oder Posts, wenn sie wollen können sie sie auch abspeichern. Wenn sie das konsequent machen vermeiden sie nervenaufreibende "Aber ich bin mir sicher der hat das in diesem Thread irgendwo gesagt"-Suchaktionen.

[-] Schauen sie auch auf die Homepages der Forenmitglieder<.
Schauen sie auch auf die Homepages der Mitglieder (in RcLine meistens in der Signatur oder im Kopfbalken unter dem Post eines Users angegeben), lesen sie für sie interessantes. Modellbauforen sind in der Hinsicht eine riesige Homepage-Sammlung samt mehr oder weniger unfreiwillig abgegebenem Persönlichkeitsprofil der Autoren in Form ihrer eigenen Posts ;-).

[-] Arbeiten sie jeweils die Linksammlung einer neu gefundenen Homepage durch. Das sind die Links welche Suchmaschinen meistens nicht liefern.
Arbeiten sie sich durch die Linklisten der neu gefundenen Homepages durch. Mir passiert es immer wieder, dass ich via Linkliste einer HP eine ganze "Blase" von neuen, informativen Homepages ansteche und die nächsten 3 Stunden damit beschäftigt bin, die neuen Informationen zu ordnen und den Bildschirm von Mozilla-Fenstern mit neuen Homepages zu säubern [OK]:-).

[-] Suchen sie Kontakt zu anderen Modellbauern und tauschen sie ihr Wissen mit ihnen aus.
Suchen sie Kontakt zu anderen Modellpiloten. Homepageautoren können (und sollten!) sie bei Fragen, Anregungen und Kritik anschreiben. Schreiben sie dabei kurz und verständlich, so dass der Angeschriebene mit ihrem Mail möglichst wenig Arbeit hat. In Foren werfen gewisse Posts fragen auf, welche die Ersteller vielleicht nicht ums verrecken öffentlich diskutieren wollen. Fast alle Foren haben einen Nachrichten-Dienst, mit dem sie anderen Usern private Nachrichten schicken können. Diese Nachrichten eignen sich ebenfalls hervorragend, um mal irgendwo nachzuhaken, ohne den Autor dabei öffentlich bloss zu stellen, weil er im entsprechenden Text Mist geschrieben hat. Suchen sie auch Kontakt zu Modellpiloten oder Vereinen in ihrer Nähe.

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1.4 Eine kleine Starthilfe zur für die Informationssuche

Zur Informationssuche benötigen sie ein Sprungbrett, eine Informationsblase zum anstechen, die entscheidende Anfangsinformation. Vielleicht können sie ja von dem Folgenden was brauchen.

Statik/Dynamik
Da geht es grob darum, welche Materialstärken und Bauweisen sie benötigen, dass ihnen das Modell in der Luft nicht auseinander fällt. Mit etwas Erfahrung, dem geschickten Kombinieren von verschiedenen bereits erprobten Konzepten und Erfahrungswerten und einer Prise gesundem Menschenverstand klappt das bei kleinen Modellen (Einsteigersegler, Slowflyer) problemlos und ohne irgendwelche Berechnungen.

Bautechniken
Auch hier ist im Internet ein schier unerschöpfliches Wissen vorhanden. Im RcLine-Forum [extern] gibts schon viel, auf den Homepages der Mitglieder noch mehr. Unter jedem Beitrag eines Mitgliedes hat es eine Reihe von Knöpfen. Falls ein www - Knopf dabei ist führt sie dieser auf die Homepage des Mitglieds.
Einen guten Einstieg in die Slowfly-Bautechnik gibts im Knuffelplan und der Knuffel-Bauanleitung bei Slowflyworld [extern] -> Rubrik "KNOW-HOW / PLÄNE" sowie auf meiner Yak 55 Nr.3 -Seite.

Elektronik
Einerseits das Wissen um die im Modellbau üblichen Komponenten und deren richtigen Einsatz. Andererseits einige Grundkenntnisse in Elektronik (was ist Strom, wie funktioniert ein Elektromotor etc.). Meine Begriffe bieten einen möglichen Startpunkt, das RcLine-Forum [extern] und Wikipedia [extern] liefern die Details.
Wichtige Untergebiete sind hier u.A. Funktechnik (Kommunikation Sender-Empfänger), Akkupflege und Motorentechnik.

Aerodynamik
Dieses Gebiet ist so umfangreich wie anspruchsvoll, zum entspannten Fliegen genügen jedoch ein paar elementare Grundkenntnisse. Eine wirklich kompakte und stark vereinfachte Darstellung dieser Kenntnisse habe ich im Netz noch nicht gefunden, wers gern etwas ausführlicher hat, dem möchte ich www.aerodesign.de [extern] ans Herz legen.

Komponentenkunde
Die alten Fragen: Was soll ich in mein Modell einbauen? Was ist momentan auf dem Markt? Wo bekomme ich das am günstigsten? Das Angebot ist gigantisch, die Infos z.T. widersprüchlich. Den Anfang bilden die Herstellerinfos, weitere Entscheidungsgrundlagen bieten Empfehlungen von Kollegen oder Informationen aus dem Forum. Ein solides Grundwissen über die Komponenten vermindert dabei die Gefahr, irgendeinem Gerücht aufzusitzen.

2 Die Werkstatt

Ein Modellflugzeug ist nur die Spitze des Eisberges. Dahinter steckt neben vielem anderen auch eine Werkstatt. Der Gesamtpreis dieser Werkstatt kann problemlos die Kosten für ein darin gebautes Modell um Faktoren übersteigen. Von dem her lohnt es sich, sich das "Kellerreich" der Modellpiloten mal genauer anzuschauen.

Allgemeines
Je grösser die Modelle die man baut desdo grösser muss die Werkstatt rein Flächenmässig sein. Je Komplexer die Modelle desdo besser muss die Werkstatt ausgerüstet sein. Ausserdem hängt es stark vom Modellpiloten ab, wie die Werkstatt ausgerüstet sein muss. Einige Modellbauer (ich..) benötigen schon für den Bau eines Shockflyers viel Platz und gutes Werkzeug, andere schaffen es, ganze Scale-Modelle praktisch auf den Knien zusammenzubauen. Generell kann man jedoch sagen: Je besser die Werkstatt ausgerüstet ist und je mehr Platz man zur Verfügung hat desdo schneller, stressfeier und effektiver kann man arbeiten. Mit zunehmender Bauerfahrung steigen zwar die Ansprüche an die Werkstatt, andererseits ist der Modellbauer auch im Stande, Arbeiten unter immer schlechteren äusseren Bedingungen noch sauber zu erledigen.

Im RcLine-Forum bietet sich momentan die Gelegenheit, in die Werkstätten einiger RcLine-User [extern] reinzuschauen.
Ein Hinweis für Einsteiger: Die dort gezeigten Werkstätten gehören zu einem ordentlichen Teil Modellpiloten, die schon mehrere Jahre im Busines sind, zum Anfangen tuts auch weniger, diese Bilder geben aber die Richtung vor .

Meine Werkstatt
Auf der Seite Meine Werkstatt beschreibe ich Inhalt, Aufbau und Organisation meiner Werkstatt.

3 Die Modellreihe

Die Verschiedenen Möglichkeiten für den Einstieg habe ich auf der Seite Wichtige Hinweise für Einsteiger bereits kurz dargestellt. Im Folgenden möchte ich die Variante "Simulator" genauer beschreiben.


3.1 Modell 1: Der Simulator

[Simulator] [Simulator] [Simulator]

Die Grundfertigkeiten, um selbst einen neutral fliegenden Dreiachser (gutmütiger Strömungsabriss vorausgesetzt) in der Luft zu halten erlernt der Durchschnittspilot relativ schnell. Die ganz Fixen habens nach 3-4 Flugstunden schon drauf, Andere benötigen einige Dutzend Flugstunden. Am Simulator werden sie dabei anfangs bei jedem Fehler abstürzen, da das Modell aber bereits wenige Sekunden später wieder abflugbereit auf der Piste steht stört das hier nicht. Ausserdem kann man am Simulator unabhängig von Wetter und Akkus bequem Flugstunden fressen und kann sich so die Flugfertigkeiten innert kürzester Zeit (wenige Wochen, wenn sie ordenlich Gas geben ) aneignen.

Informationen auf meiner Seite:
[-] Bauchflug. Eine Trainingsanleitung zum Erlernen des Bauchflugs am Simulator. Mit Figurenbeschrieb, Steuerschemen und Übungen.
[-] Modellflugsimulatoren. Praktische Tipps und Hintergründe zum Training mit Modellflugsimulatoren.

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3.2 Modell 2: Die Schaumwaffel

[Yak] [Music-Bubble]

Das Modell
Ihr erstes reales Modell wird entweder ein Standard- oder ein vergrösserter Shockflyer aus Depron oder ein ähnlich grosses EPP-Modell. Einige Beispiele:
[-] Knuffel V2: Ein 83cm spannender Standardshockflyer mit sehr guten Flugeigenschaften und sehr guter Bauanleitung: www.slowflyworld.de [extern] -> Rubrik "KNOW-HOW / PLÄNE"
[-] Music-Bubble: 80cm-EPP-Slowflyer: http://www.slowflyer.ch [extern]. Mit einigen gezielten Strapping-Tape-Streifen auf Rumpf und Fläche ist das Teil ordentlich robust und fliegt gut.
[-] Yak 55 Nr.3: Die Geometrie kommt von den Standard-Shockys, nur ist hier alles ein bisserl grösser.
[-] Weitere Modelle mit ähnlichem Flugverhalten scheinen der Rock und der X-Rock von Effektmodell [extern] zu sein. Ich habe sie selber noch nicht geflogen. Weitere Informationen finden sie über die Forumssuche im RcLine-Forum, zu beiden Modellen existieren da bereits mehrere Threads.

Der Umstieg
Auf der Seite Bauchflug habe ich auch einige Tipps zum Erstflug nach dem Simulatortraining gesammelt.

Bemerkungen
[-] Durch das strukturierte Simulatortraining und den den Einstieg mit einem voll kunstflugtauglichen Modell erlernt man extrem viel Flugkönnen in kürzester Zeit.
[-] Shockflyer sind fast überall fliegbar, lange Anfahrtswege zu Modellflugplätzen entfallen.
[-] Das Üben benötigt Disziplin, jede Form von Übermut oder Selbstüberschätzung führt anfangs zum Absturz.
[-] Die Fliegerischen Fähigkeiten sind anfangs deutlich weiterentwickelt als das Gefühl für die eigenen Grenzen und die Flugerfahrung. Dies kann beim Umstieg auf grössere Modelle zu heiklen Situationen führen.

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3.3 Modell 3: Der Trainer

Das Modell
Ein "Trainer" ist ein Holzmodell mit ca. 1.5m Spannweite, 1.1m Länge und einer Masse von 2-2.5kg. Diese Modelle sind einfach aufgebaut, robust und zuverlässig. Vom Flugverhalten her liegen sie genau zwischen einem Shockflyer und einem Modellkunstflugzeug, Trägheit, Durchzug und Gleitwinkel gehen in richtung Modellkunstflugzeug, das Verhalten beim Strömungsabriss bleibt jedoch noch angenehm, (nicht so angenehm wie bei einem Shockflyer, aber weit weniger giftig als eine Kunstflugmaschine).

Die entscheidung für ein Trainerkonzept hängt davon ab, wie das spätere Modellkustflugzeug motorisiert sein soll und wie lange man Seinen Trainer einsetzen will.

Die Späteren Ambitionen Sind noch nicht ganz klar/Der Trainer soll einige Jahre eingesetzt werden. Hier empfiehlt sich ein normal ausgerüsteter trainer, wahlweise mit Elektromotor (falls einschränkungen wegen lärm etc. vorliegen) oder mit Verbrennungsmotor (wenn "Flugstundenfessen" angesagt ist). Derartige Trainer gibt es zu hunderten, einer der bekanntesten ist wohl der Trainer Calmato 40 von Kyosho (Kyosho[extern] -> Produkte -> Flugzeuge -> Calmato Serie).
Das Nächste modell wird ein Elektro-Kunstflugmodell mit 2-2.5kg, der Trainer ist nur eine Zwischenstation mit einem Halben Jahr einsatzdauer. Hier kann man ebenfalls einen der 1.5m ARF-Trainer nehmen und in diesen die komponenten des späteren Elektro-Kunstflugmodells einbauen. Das Nächste modell wird ein Elektro-Kunstflugmodell mit 1.3-1.5kg, der Trainer ist nur eine Zwischenstation mit einem Halben Jahr einsatzdauer. Mit einem 1.5m-Trainer ist ein solcher antrieb doch überfordert, hier muss man sich nach einem etwas leichteren modell (1.5-2kg) umsehen. Auch selbst bauen ist kein Hexenwerk, da trainer geometrisch sehr einfach gestrickt sind. Das Nächste modell wird ein Verbrenner-Kunstflugmodell Hier bin ich überfragt da ich nicht weiss, in wie fern man in einen Trainer einen Kunstflugmotor einbauen kann.

Der Umstieg
Der Umstieg von Shockflyern auf einen Trainer ist etwas kniffelig (strömungsabriss, dynamik, gleitwinkel), aber mit einem erfahrenen piloten, der bei den ersten flügen hinter einem steht und anfangs die Landung übernimmt, problemlos machbar.

Da ich von den Shockflyern direkt auf die AJ-Extra umgestiegen bin kann ich zum Thema Trainer (leider) nichts konkretes erzählen. Ich denke aber, dass die Tipps von der Seite Modellwechsel: Shockflyer -> AJ-Extra für Trainerpiloten auch brauchbar sind.

Bemerkungen
[-] Durch das strukturierte Simulatortraining und den den Einstieg mit einem voll kunstflugtauglichen Modell erlernt man extrem viel Flugkönnen in kürzester Zeit.
[-] Shockflyer sind fast überall fliegbar, lange Anfahrtswege zu Modellflugplätzen entfallen.
[-] Das Üben benötigt Disziplin, jede Form von Übermut oder Selbstüberschätzung führt anfangs zum Absturz.
[-] Die Fliegerischen Fähigkeiten sind anfangs deutlich weiterentwickelt als das Gefühl für die eigenen Grenzen und die Flugerfahrung. Dies kann beim Umstieg auf grössere Modelle zu heiklen Situationen führen.

Hinweis: Ich selber bin direkt von den Shockflyern auf ein Kunstflugmodell umgestiegen, den Trainer habe ich weggelassen, da mir damals nicht so recht klar war für was ein Trainer gut sein sollte. Nach den ersten Flügen mit der AJ-Extra merkte ich es dann sehr schnell. Daher würde ich denen, dies nicht grade extrem eilig haben doch dringend empfehlen sich vor dem Kunstflugmodell einen Trainer zu schnitzten.

Das Problem
Nach dem Grundflugprogramm können sie schon recht gut fliegen. Zwei wesentliche Sachen fehlen ihnen allerdings noch:

1. Die Landung: Sie können nach dem Grundflugprogramm mit Shockys weder eine vernünftige Landeeinteilung machen (Shockys kommen wegen dem grauenhaften Gleitwinkel immer irgendwie runter) noch wirklich weich aufsetzen (Shockys halten ja fast alles aus, deshalb gibt man sich auch nicht wirklich Mühe), ausserdem sind ihre Reaktionen im Landeanflug recht langsam (Shockys fliegen langsam). Die erste Landung mit einem Grossen wird daher ohne Vorbereitung mit ziemlicher Sicherheit ein Aufschlag .
2. Der Strömungsabriss: Ein Shockflyer bleibt auch nach dem Strömungsabriss noch steuerbar, die Strömung legt sich auch schnell und brav wieder an. Bei den Grossen braucht die Strömung ordentlich Zeit zum Wiederanlegen, die Steuerbarkeit nach dem Abriss ist praktisch nicht mehr vorhanden.

Der Weg aus der Misere
Wenn sie diese beiden Punkte beachten und beim Umstieg sorgfältig vorgehen dann ist auch dieser Wechsel ohne Absturz zu schaffen. Tipps zum Wechsel finden sie auf der Seite Modellwechsel: Shockflyer -> AJ-Extra, die beim Wechsel "95cm-Shockflyer -> AJ-Extra" beschriebenen Effekte und Methoden gelten auch für den Wechsel "95cm-Shockflyer -> Trainer", allerdings ist der Umstieg beim Trainer deutlich weniger heftig.

Das Schnellverfahren
Wenn sie von einem erfahrenen Modellpiloten unterstützt und ev. ans Lehrer-Schüler-System genommen werden können sie den Umstieg direkt mit dem Kunstflugmodell absolvieren und den Trainer überspringen. Auch in diesem Fall möchte ich ihnen meine Tipps zum Modellwechsel: Shockflyer -> AJ-Extra ans Herz legen .

Der Trainer
Wenn sie sich alleine durchbeissen dann empfehle ich ihnen wärmstens, sich für die ersten Flugstunden mit den Grossen einen einfachen Trainer zu stricken (oder gebraucht zu kaufen) in den die Komponenten für das spätere Kunstflugmodell reinpassen. Falls sie den Trainer selber bauen können sie die Tragflächengeometrie und die Rudergrössen vom späteren Kunstflugmodell übernehmen, den Rumpf machen sie deutlich schlanker und dadurch stabiler, die Flächen schnallen sie mit Gummis oben auf den Rumpf.
Ein solcher Trainer fliegt sich ähnlich wie das spätere Kunstflugmodell, durch die geringe Rumpfseitenfläche zwar schlechter im Messerflug (dies lässt sich durch Depronstreifen an Rumpf und Fahrwerk teilweise kompensieren) und aufgrund der Hochdeckeranordnung nicht wirklich neutral, aber zum Üben reicht das. Der entscheidende Vorteil des Trainers ist jedoch seine Robustheit, mit so einem Gerät könne sie auch mal eine Landung verhauen, ohne dass ihnen gleich alles auseinanderfällt.
Mit diesem Trainer können sie in aller Ruhe alle Fluglagen, die sie vom Shockflyer her kennen übertragen, das Verhalten beim Strömungsabriss erkunden und auch ohne grosse Reparaturorgien die Landung trainieren. Beim anschliessenden Umstieg auf das Kunstflugmodell sollten sie dann keine grösseren Überraschungen mehr erleben.

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3.4 Modell 4: Das Kunstflugzeug

[Simulator] [Simulator]

Nach dem Trainer (oder für die ganz Harten nach dem Shockflyer ;-)) kommt das erste ausgewachsene Modellkunstflugzeug. Im Prinzip könnte das auch schon eine 2x2m-Kiste sein, 1.3-1.5m tuns aber genauso, diese Grösse ist handlich, Wildflugtauglich (da Handstart- und Harrierlandefähig) und wenn die Kiste trotz allem mal runterfallen sollte kostets weniger als bei ein 2x2m-Modell.

Die adaption der Flugmanöver vom Trainer auf das Kunstflugmodell sollte kein grosses Problem mehr darstellen, sie werden vielmehr über das neutrale Flugverhalten und die ansprechende Optik erfreut sein.

4 Die Zeit

Gemeint ist hier die Zeitspanne vom Entscheid, Modellpilot zu werden bis zum ersten zuverlässig fliegenden Modell. Wenn alles glatt läuft, man viel Zeit hat und man weiss was zu tun ist dann hat man sein erstes Modell innert kürzester Zeit in der Luft. Sobald es jedoch irgendwo hängt kann sich die Sache grausam in die Länge ziehen. Wenn man dann noch handwerklich ungeschickt ist, ständig zwischen verschiedenen Hobbys schwankt, ums verrecken Experimentalmodelle bauen will und zu wenig Geld hat dauerts ewig. Ich war damals so ein Fall, bei mir hats vom Aufschlagen des ersten Graupner-Katalogs (1994) bis zum ersten wirklich Fliegenden Modell (2004) 10 (Zehn!) Jahre gedauert. Nur so als Extremstbeispiel. Nach dem ersten fliegenden Modell und einem halben Jahr Pause gings dann allerdings sehr schnell... Ich versuche hier trotzdem mal eine vorsichtige Schätzung was die Zeiten angeht.

Wenn sie
[-] Keine finanziellen Engpässe( = SFR 2000 auf der Kippe..)
[-] Einen schnellen Internetanschluss
[-] Grundkenntnisse bei Google, Wikipedia und RcLine
[-] Händler ohne Lieferengpässe
[-] Zum Flugzeitpunkt gutes Wetter
[-] Ein schnell aufgebautes Modell (10 Baustunden)
haben, ihr Simulator "plug and play" läuft und sie auch sonst durch nichts aufgehalten werden dann ergeben sich folgende Möglichkeiten:

[-] Mit Ferien, einem Coach(*) und dem Willen, täglich 6 -8 Stunden zu investieren sollte der Einstieg innerhalb von 1-2 Wochen klappen.
[-] Mit viel Freizeit, einem Coach(*) mit Freizeit sollte es in 2-4 Wochen klappen.
[-] Im Alleingang dauerts mit viel Freizeit 4-8 Wochen.

Bemerkungen
[-](*) In diesem Fall ein erfahrener Modellpilot als Ansprechpartner bei Fragen und Problemen.
[-] Eventuelle Verzögerungen wirken sich bei den 2 Wochen natürlich deutlich gravierender aus als bei den 2 Monaten.
[-] Sofern irgendetwas was mit Modellflug zu tun hat schon vorhanden ist (Ein Teil der Werkstatt, Flugerfahrung von PC-Games, Technisches Wissen etc.) beschleunigt das den Einstiegsprozess entsprechend.
[-] Wenn eine der oben genannten Voraussetzungen fehlt kann sich die ganze Sache leider auch unkontrolliert in die Länge ziehen.

5 Vor dem Erstflug

-> Rechtliches

6 Die Kosten

6.1 Gültigkeit der Preisangaben

Die Sache mit den Kosten ist kompliziert. Je nach dem wie sie sich anstellen und wo sie was kaufen können die Preise sehr unterschiedlich ausfallen. Ich habe mich daher entschieden, hier nur die Schweizer Ladenpreise von neuen, qualitativ hochwertigen Komponenten anzugeben, also die teuerste Variante. Das bedeutet NICHT, dass sie soviel bezahlen MÜSSEN um Modellflug betreiben zu können. Wie sie weiter unten sehen werden geht es auch deutlich günstiger. Ich zeige hier lediglich auf was im fettesten Fall (dem Neukauf zu Ladenpreisen) auf sie zukommt. Zwischen Null und diesen Preisen liegt alles drin, teurer als diese Zusammenstellung sollte es jedoch nicht mehr werden.

Alle Preise sind auf dem Stand von Oktober 2008

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6.2 Zusammenfassung

Im Folgenden habe ich die Gesamtkosten für einen Shockflyer mit 95cm Spannweite zusammengestellt, damit sie etwa wissen was auf sie zukommt.

95cm-Shockflyer+Sender+Empfänger+Akkus 840.50
Ladetechnik 149
Werkzeug 234.50
Simulator 30.00
  1254.00

Hinweise
[-] Alle Angaben sind in Schweitzer Franken
[-] Die Ladetechnik ist eine recht hohe Anfangsinvestition. Theoretisch ginge es auch mit Steckdosenladegeräten (jeweils eins für den Sender- und eins für den Modellakku, zusammen ca SFR 60.00-80.00) jedoch steht man da bei jedem neuen, leicht anderen Akkutyp auf dem Schlauch. Und um den LipoSack ist man spätestens dann froh wenn beim Laden ein Lipo hochgehen sollte.
[-] Das Werkzeug ist anfangs ein grosser Budgetposten, da kommen sie nicht drumherum. Die Werkzeugkosten für jedes weitere Modell, welches in etwa gleich komplex ist wie das Erste, sind dann minim und beschränken sich auf das Verbrauchsmaterial wie Schleifpapier, Lötzinn oder Sägeblätter. Für komplexere Modelle muss man sich dann Stück für Stück Werkzeug dazukaufen, aber da verteilen sich die Kosten ganz gut.

Sparmöglichkeiten
[-] Werkzeug: Billigwerkzeug nervt und verhindert vernünftiges Arbeiten, Finger weg! Gutes Werkzeug hält sehr lange, so dass sie z.T. günstiges Secondhand-Werkzeug bekommen können.
[-] RC-Komponenten: Bei günstigeren Komponenten ist es für einen Einsteiger ohne die nötige Erfahrung die reinste Lotterie, ob er da etwas brauchbares erwischt. Auch für Tauschbörsen (Ebay, etc.) braucht es Erfahrung. Wenn einem jedoch ein erfahrener Modellbauer mit den entsprechenden Verbindungen zur Seite steht lassen sich bei der RC-Ausrüstung 50 Prozent oder mehr rausholen.
[-] Diese Sparmöglichkeiten benötigen glückliche Umstände, bei der Budgetplanung ist es daher verkehrt, sie von Anfang an als voll ausgeschöpft einzuplanen.

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6.3 Detailliertere Tabellen

Die Berechnungsgrundlagen für die oben angegebenen Preise finden sie hier:

95cm-Shockflyer+Sender

Bezeichnung Preis für die benötigte Menge Preis für die im Handel erhältliche Menge Details Bezugsquelle
Depron 3mm 8.50 8.50   Pewi
Kohlefaser 2mm,3mm 13.00 13.00   Drache Näscht
UHU-Por 2.50 5.00   Pewi
5-min-Epoxi 3.00 25.00   eflight.ch
Sekundenkleber dünnflüssig 9.00 9.00   Pewi
Tesa 0.50 2.00   Schreibwarengeschäft
Schrumpfschlauch 1.00 3.00   eflight.ch
Balsaholz 0.20 3.00   Pewi
Sperrholz 1.5mm 1.00 10.00   Pewi
2 Räder 3.00 3.00   eflight.ch
Edding 7.00 15.00   Schreibwarengeschäft
1 Motor 90.00 90.00 Axi 2208/34 slowflyer.ch
1 Regler 85.00 80.00 Phoenix 10 slowflyer.ch
1 Sender+Empfänger 329.00 329.00 Futaba 6EX 2.4GHz FASST eflight.ch
4 Servos 100.00 100.00 Hitec HS 55 slowflyer.ch
2 Lipos 140.00 140.00 Flightpower Evo 3S1P 1200mAh slowflyer.ch
2 Paar Goldstecker 5.00 5.00 2mm-Goldstecker slowflyer.ch
Total CHF 797.70 840.50    

Ladetechnik

Bezeichnung Preis Details Bezugsquelle
Ladegerät 95.00 Hyperion EOS 0403i DC eflight.ch
Netzteil 0.00 Altes PC-Netzteil. Einfach mal beim Elektronikladen fragen ob man aus der Alt-Elektronik-Sammelkiste eins ausbauen darf Elektronikladen
Kabel+Stecker 15.00 1m Kabel+2mm Goldstecker/Servostecker fürs Ladekabel, 4mm Goldstecker für das Netzteil, Sender-Ladekabel eflight.ch
LipoSave 39.00 Feuerfester Lipo-Beutel eflight.ch
Total CHF 149.00    

Werkzeug

Bezeichnung Minimum Basic
Teppichmesser 1.50 1.50
Ersatzklingen   1.50
Laubsäge 10.00 10.00
Metallsägeblätter 5.00 5.00
Sägeunterlage 5.00 5.00
Schere 5.00 5.00
Minenbleistift   3.00
Normaler Bleistift 1.00 1.00
Radiergummi 1.00 1.00
Filzstift schwarz   2.50
Papier 10.00 10.00
Geo-Dreieck gross   10.00
Stahlmasstab 50cm 5.00 5.00
Aluwinkel 1m (Messerführung) 5.00 5.00
Schraubenzieher Kreuzschlitz klein 5.00 5.00
Schraubenzieher Kreuzschlitz mittel 5.00 5.00
Schraubenzieher Kreuzschlitz gross   5.00
Schraubenzieher Schlitz klein   5.00
Schraubenzieher Schlitz mittel   5.00
Schraubenschlüssel nach Bedarf 5.00 20.00
Schleifklotz eckig 2.50 2.50
Schleifpapier 60   1.00
Schleifpapier 120 1.00 1.00
Schleifpapier 180   1.00
Stecknadeln   5.00
Bohrer 3mm 2.50  
Bohrerset 1-10mm   30.00
2 Schraubzwingen klein   12.00
1 Rundfeile   15.00
1 Metallhammer   10.00
1 Staubmaske   5.00
Schutzbrille   10.00
Flachzange gebogen gross 15.00 15.00
(Hand)bohrmaschine Ab 30.00 Ab 30.00
Heissluftföhn   40.00
Abisolierzange 15.00 15.00
Lötkolben 60.00 60.00
Lötspitzen 20.00 20.00
Lötständer 15.00 15.00
Lötdraht 10.00 10.00
Total CHF 234.50 408.00

Simulator

Bezeichnung Preis Bezugsquelle
Simulator FMS 0.00 Michael Möller [extern]
Interface-Kabel oder Joystik 30.00 Ebay, Fachhandel
Total CHF 30.00  

7 Weitere Möglichkeiten für den Einstieg

Neben der bereits beschriebenen Shockflyer-Variante gibt es noch eine ganze Reihe andere Möglichkeiten, in den Modellflug einzusteigen. Für die Folgenden Möglichkeiten habe ich nicht die kompletten Informationen auf meiner page, wenn ein Einsteiger so einsteigen will dann muss er sich die benötigten infos noch anderweitig beschaffen.


7.1 Simulator und/oder Fluglehrer, Trainer aus Holz

[-] Der Schüler erlernt die Flugfertigkeiten am Simulator (bei ganz Geduldigen Lehrern gehts auch direkt via Lehrer-Schüler).
[-] Das erste Modell wird ein "Trainer" (Holzmodell mit Verbrennungsmotor/Elektromotor, 1.5m Spannweite, ca. 1.1m Länge, 2.5kg Masse, meist ARF-Modell, selten Bausatz), welches der Einsteiger zusammen mit dem Lehrer Aufbaut.
[-] Der Lehrer übernimmt das Einstellen und Einfliegen des Modells, so ist sichergestellt, das beim Erstflug alles Klappt.
[-] Die Ersten flüge Absolviert der Schüler (Egal ob Simulator-"Vorbildung" oder frischling) am Lehrer-Schüler-System, bis er die Maschine sicher Starten, Fliegen und Landen kann.
[-] Sobald der Lehrer meint dass der Schüler bereit dazu ist absolviert dieser seine ersten "Alleinflüge". Der lehrer Steht dabei noch hinter dem Schüler und gibt ihm falls nötig tipps.

Diese Variante ist die Modellflug-Analogie zur Pilotenausbildung bei den manntragenden. Wenn der Schüler einen Startplatz und einen Lehrer zur Verfügung hat und später eher in Richtung Holzmodelle als in Richtung Schaummodelle gehen will, dann ist dies ein Sehr sicherer, komfortabler und schneller weg für den Einstieg.

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7.2(Simulator),(Fluglehrer), EPP-Nurflügler

[Glider]

Ebenfalls zum Einstieg geeignet scheinen leicht gebaute EPP-Nurflügler. Ich habe bisher jedoch nur einen 120cm Spannenden, 700g schweren EPP-Combat-Nurflügel in Betrieb, und der ist aufgrund der hohen Grundgeschwindigkeit und dem etwas anspruchsvolleren Flugverhalten (man muss ihn laufen lassen) eindeutig nicht anfängertauglich. Sobald ich mal nen leichten EPP habe werde ich berichten.

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7.2 Simulator und/oder Fluglehrer, Schaumsegler

Diese Variante Läuft eigentlich gleich ab wie die Variante mit dem Holzsegler, als modell wird hier statt einem Holz-Eigenbau ein Fertigmodell aus geschäumtem Kunststoff verwendet. Der Easy-Star und der Easy-Glider von Multiplex [extern] kommen hier in Frage. Ich selbst habe sie noch nicht geflogen, habe aber bisher ausschliesslich Gutes über sie gelesen. Beide scheinen innert kurzer Zeit aufgebaut und äusserst robust zu sein und sollen auch gute Flugeigenschaften (und der Easy-Glider auch gute Flugleistungen) aufweisen. Über die Forumssuche des RcLine-Forums finden sie zum Easy-Glider wie zum Easy-Star einige Threads.

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7.3(Simulator),(Fluglehrer), EPP-Nurflügler

[Glider]

Ebenfalls zum Einstieg geeignet scheinen leicht gebaute EPP-Nurflügler. Ich habe bisher jedoch nur einen 120cm Spannenden, 700g schweren EPP-Combat-Nurflügel in Betrieb, und der ist aufgrund der hohen Grundgeschwindigkeit und dem etwas anspruchsvolleren Flugverhalten (man muss ihn laufen lassen) eindeutig nicht anfängertauglich. Sobald ich mal nen leichten EPP habe werde ich berichten.

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7.4 Simulator und/oder Fluglehrer, Schaum-Motormodell

Auch diese Variante läuft recht ähnlich wie die vorherigen, anstatt eines Seglers wird hier ein gemütlich zu fliegendes Schaummodell gebaut.
Als Modellvorschläge hätte ich die Easy-Piper (http://www.jomari.de/ [extern] -> Baupläne/Berichte -> Easy-Piper) und den Ultraleicht-Schlepper (http://www.jomari.de/ [extern] -> Baupläne/Berichte -> Ultraleicht-Schlepper). Ich habe die Modelle selber noch nicht gebaut oder geflogen, sie machen aber einen durchdachten Eindruck.

Einige Webseiten von anderen Modellpiloten, die ebenfalls Tipps und Hilfestellungen zum Einstieg geben.

http://www.modellflug-freakshow.at/ [extern] -> Modellbau -> Einsteiger?
http://www.ch-forrer.ch/Modellflug/Tipps/Neulinge.htm [extern]
http://www.faszination-modellflug.de/anfaenger/uebersicht.htm [extern]
http://www.toeging.lednet.de/flieger/einstieg/einstieg.htm [extern]
http://modellflug.flugplatz-stralsund.de/index.php [extern] -> Tipps
http://www.buschflieger.de/content/tipps/tipps_e01.html [extern]
http://www.jan-chappi.de/mfeinstieg.htm [extern]
http://www.geistware.com/rcmodeling/novice.htm [extern] (Englisch)
http://www.rc-network.de/magazin/artikel_04/art_04-0014/art_04-0014-01.html [extern]
Beginner Training Area (RcGroups) [extern]
New to RC Modeling and Aerobatics? (FlyingGiants) [extern]
BluemaxRc: Beginner Info [extern]
http://rcmax.de.vu/ [extern] -> Einsteigertipps

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