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Fliton AJ-Extra 330s

Version 14, 16.03.2008


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Die AJ-Extra ist ein Modellkunstflugzeug in Holzbauweise mit 1.3m Spannweite, konstruiert von Andrew Jesky [extern] und vertrieben von der Firma Fliton [extern]. Ich habe mir das Modell im Winter 2006/2007 gekauft und möchte im Folgenden über den Bau sowie die Flugeindrücke berichten.


Inhalt

1 Aktuelle Technische Daten
2 Flugeigenschaften
3 Bau
        3.1 Baukasten
        3.2 Die Konstruktion
        3.3 Rumpf
        3.4 Fahrwerk
        3.5 Rumpf, HLW und Tragflächen
        3.6 Cockpitausbau
        3.7 Servoeinbau
        3.8 Ruderanlenkung
        3.9 Die Motorhaube
        3.10 Motormontage
        3.11 Akkubrett
        3.12 Dekorbogen
        3.13 Fertigstellung
4 Erstflug
5 Weitere Änderungen
        5.1 Massen
        5.2 Turbulatoren
        5.3 Rumpfdeckelverschluss
        5.4 Grössere Räder
        5.5 Neuer Rumpfdeckel
        5.6 Fahrwerkshalterung
        5.7 Ski
        5.8 Neuer Fahrwerksbügel
        5.9 Neuer Fahrwerksspant
        5.10 Geteiltes HLW
        5.11 Styroporräder
        5.12 Stummelfahrwerk und Klappropeller
        5.13 Neue Querruderservoposition
        5.14 Neue Motorhalterung
        5.15 Neues HR-Servobrett
        5.16 Akkuhalterung
        5.17 Radschuhe
        5.18 Gedämpfte Motoraufhängung
        5.19 Schaumstoffräder
        5.20 Abnehmbares Seitenruder
        5.21 Fahrwerksplatten
        5.22 Big Bang
        5.23 Schneedichtungen
        5.24 HR-Anlenkung
        5.23 Schneedichtungen
        5.25 Flächenschutztaschen
        5.26 Bremsplatten
6 Links



1 Aktuelle Technische Daten

Technik
[-] Modell: Fliton AJ Extra 330S
[-] Motor: Apache XL30/10
[-] Regler: Castle Creations Phoenix 45
[-] Akku: Kokam 30C 3s1p 2400mAh
[-] Servos: 4x Hitec HS81 MG
[-] Empfänger: Futaba R606FS 2.4 GHz FASST
[-] Propeller: Aeronaut Klappropeller 14x8

Daten
[-] Spannweite: 1300mm
[-] Abflugmasse: 1522g
[-] Flügelfläche: 33qdm
[-] Flächenbelastung: 46g/qdm
[-] Spannung bei Vollast im Stand: 10.4V
[-] Strom bei Vollast im Stand: 55 A

Schwerpunkt+Ausschläge
[-] Schwerpunkt bei 100mm ab Tragflächenvorderkante beim Rumpfübergang
[-] Querruderausschlag 55 Grad (alles was geht) mit 60 Prozent Expo
[-] Höhenruderausschlag 55 Grad (alles was geht) mit 30 Prozent Expo
[-] Seitenruderausschlag 55 Grad (alles was geht) mit 30 Prozent Expo

Bauweise
[-] Rumpf, Tragflächen und Leitwerke aus Balsaholz/Sperrholz lasergeschnitten.
[-] Teilbeplankte Rippenflächen, mittels CFK-Rohr an den Rumpf gesteckt.
[-] Profiliertes Höhenleitwerk, mittels CFK-Rohr an den Rumpf gesteckt*
[-] Profiliertes Seitenleitwerk, Seitenruder anbnehmbar*
[-] GFK-Fahrwerksbügel einteilig*, mittels Gummidämpfern von unten an den Rumpf geschraubt*, 70mm Schaumstoffräder*
[-] Schleifsporn aus 3mm CFK-Rohr* oder Radsporn*
[-] GFK-Motorhaube, GFK-Kabinenhaube*

* Nachträgliche Modifikation von mir.

Auf- und Abbau
[-] Zeitbedarf für den Aufbau (vollständig zerlegt in der Transportkiste -> abflugfertig): 8-10 Minuten
[-] Zeitbedarf für den Abbau (abflugfertig -> vollständig zerlegt in der Transportkiste): 5-7 Minuten

Massen flugbereit
Fahrwerk (Speichenräder/Normalräder+Radschuhe)116g/130g
Rumpf692g
Rumpfdeckel44g
HLW links32g
HLW rechts31g
HLW-Steckungsrohr6g
HLW-Verbinder1g
Tragfläche links161g
Tragfläche rechts159g
Tragflächen-Steckungsrohr20g
Sporn (Radsporn/Schleifsporn)14g/8g
Seitenruder26g
Akku206g
1502g/1522g

Kosten
Modell299.00
Motor+Regler279.00
Akku139.00
Empfänger99.00
Servos152.00
Verlängerungskabel6.00
Goldstecker4.00
Propeller24.00
Mitnehmer5.90
Spinner20.00
Weihnachtsrabatt-102.80
Nachträgliche Änderungen...
SFR 925.10 + Änderungen

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2 Flugeigenschaften

... mit dem Schwerpunkt bei 100mm.

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Bodenstart
Der Bodenstart bereitet auch auf holprigem Untergrund keine Probleme, Modell aufstellen, Gas rein und nach 10-15m abheben. Leistung ist dafür genug da, Ausbruchstendenzen sind, sofern überhaupt vorhanden, gut beherrschbar.

Handstart
Der Handstart 60 Grad nach oben (geradeaus würde ich das Ding nie und nimmer werfen...) geht absolut problemlos, wer einen Shocky werfen kann kann auch die AJ-Extra werfen. Näheres zum Handstart finden sie hier.

Harrierlandung
Das von mir modifizierte Fahrwerk scheint die Belastungen bei der Harrierlandung dauerhaft auszuhalten, mit dem Originalfahrwerk bin ich nur ein Mal im Harrier gelandet, ich denke aber dass das auf ebenem Untergrund ebenfalls dauerhaft hält.

Langsamflug, Abreisseigenschaften
[-] Motor aus und im Horizontalflug durch ziehen Geschwindigkeit abbauen: Das Modell geht in einen Sackflug über, der nach loslassen des Höhenruders nach 3-5m beendet ist.
[-] Wenig Gas und mit Höhenruder in der Horizontalen aushungern: Durchsacken, nach loslassen des Höhenruders Stabilisierung nach 3-5m.
[-] Langsame enge Kurven ohne Seitenruder. Rechtskurve: Zurückkippen in die Horizontallage oder langsames Abkippen über die kurveninnere Tragfläche, Höhenverlust beim Abkippen 5-10m. Linkskurve: Seltener Zurückkippen in die Horizontallage, meist Abkippen über die kurveninnere Tragfläche.
[-] Langsame, enge und flache Kurven mit viel Seitenruder: Schlagartiges Abkippen über die kurveninnere Fläche, 2-15m Höhenverlust.
[-] Wenn strömungstechnisch wirklich alles im Arsch (=abgerissen) ist, was abreissen kann, dann benötigt die Extra problemlos 20m senkrechten Sturzflug, bis sich die Strömung wieder angelegt hat und das Modell wieder "ansprechbar" ist.
[-] Den drohenden Strömungsabriss zeit sie sehr früh durch Weichwerden der Querruder (Pendeln um die längsachse, verzögerte QR-Wirkung, nachdrehen um die Längsachse, extreme Böenempfindlichkeit) an.

Abriss im Looping
Der Abriss bei zu engen Loops ist absolut gutmütig (vorausgesetzt die Maschine hat weniger als 10 Grad Neigung um die Längsachse), im Positiv- wie im Negativlooping sind keinerlei Wegdrehtendenzen zu bemerken, die Maschine sackt lediglich durch.

Gleitflug ohne Motor
In der Horizontalen ist die Gleitzahl gut (geschätzt 1:7), in weiten Kurven noch erträglich, bei engen Kurven (unter 6m Radius) gehts dann aber wie im Fahrstuhl abwärts.

Bauchflug
Die Maschine braucht in der Horizontalen recht wenig Gas, in der Kurve deutlich mehr. In den Kurven wird ohne Fahrwerksplatten nur sehr wenig Seitenruder benötigt, Kurven mit zu viel Seitenruder ergeben ein ungelenkes Geschiebe, Kurven ohne Seitenruder gehen problemlos. Mit den Fahrwerksplatten wird deutlich mehr Seitenruder benötigt, langsame Kurven ohne Seitenruder gehen nicht mehr, mittelschnelle und schnelle Kurven gehen.

Rückenflug
Mit dem Schwerpunkt bei 90mm muss man auf dem Rücken noch ordentlich drücken, Kurven gehen subjektiv etwas einfacher und flüssiger als im Bauchflug, das kann aber auch täuschen.

Messerflug
Benötigt ohne Fahrwerksplatten im Vergleich zum Shockflyer sehr viel Seitenruder, nach oben Wegsteigen geht nur mit vollem Seitenrudereinsatz, der Messerfluglooping geht nur Riesengross. Allerdings haben sich die Messerflugeigenschaften mit weiter nach hinten rückendem Schwerpunkt kontinuierlich gebessert, da geht also noch was :-). Mit den Fahrwerksplatten klebt das Modell förmlich in der Luft, Aufrichten via Messerharrier ins Torquen geht auf ca. 30m Flugstrecke.

Rollwendigkeit
Deutlich höher als beim Shockflyer, mit den neuen, steiferen Querruderanlenkungen kommen die Querruderreaktionen brutal direkt, Rollrate bei 2/3-Gas geschätzte 2 Rollen/Sekunde.

Harrier
[] Im Harrier bis 45 Grad Anstellwinkel fliegt das Modell sehr gutmütig, das Pendeln ist sehr schwach ausgeprägt und lässt sich problemlos korrigieren. Die Querruderwirkung ist geringer als beim Shocky, logisch, die Querruder sind im Vergleich zur den Tragflächen auch kleiner. Über 45 Grad Anstellwinkel wird der Harrier deutlich anspruchsvoller, das Pendeln ist sehr stark und die Figur erfordert ständige und schnelle Ruderkorrekturen. Speziell bei engen Kurven ist die Fehlertoleranz sehr gering, wenn an sich da verknüppelt dann gehts abwärts .


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Hovern/Torquen
[] Im Hovern und Torquen verzeiht das Modell deutlich weniger Fehler als ein Shocky, speziell auf dem Seitenruder ist bei mehr als 30 Grad Schräglage Essig mit Wiederaufrichten. Das bekommt man aber in den Griff, hier ist einfach üben angesagt :-). Die Querruderwirkung reicht zum sicheren Hovern aus, drehen entgegengesetzt zum Drehmoment ist bei Querruder-Vollausschlag zuverlässig möglich.

Rollenharrier
Bei hohen Rollraten (0.7 Rollen/Sekunde oder mehr) fliegt die Maschine recht stabil, bei langsamen Rollen ist sie aufgrund des Auftriebsunterschiedes Flächenharrier:Messerharrier sehr kippelig. Mit Fahrwerksplatten ist der Rollenharrier deutlich ruhiger. Der Rollenharrier mit den Drehmoment gelingt deutlich einfacher und flüssiger als der Rollenharrier gegen das Drehmoment.

Senkrechter Sturzflug
Beim senkrechten Sturzflug mit maximal bremsendem Antrieb habe ich wegen einem nachträglich eingebauten Steckungsrohr mit Untermass nach ca. 50m Tragflächenflattern bekommen (Amplitude +-10cm am Randbogen, Frequenz ca. 3 Durchgänge/Sek.). Die Extra ist aber heil geblieben, seither habe ich den senkrechten Sturzflug immer nach spätestens 30m Abgebrochen. Mit einem saugend passenden Steckungsrohr sollte sie ihn aber eigentlich auch dauerhaft aushalten...

Trudeln
[] Geschwindigkeit reduzieren, bei beginnendem Durchsacken Seitenruder rein, die Maschine reisst schlagartig über die kurveninnere Fläche ab und geht blitzschnell ins Trudeln. Solange das Seitenruder ausgeschlagen und das HR leicht gezogen bleibt bleibt sie im Trudeln, Querruderunterstützung ist nicht notwendig. Rotationsgeschwindigkeit im Trudeln ca. 1.5 Umdrehungen/Sekunde, Modellschwerpunkt ca. eine viertel Spannweite von der Drehachse entfernt. Nach Neutralisieren aller Ruder dreht sie knapp eine Umdrehung nach und geht anschliessend in den senkrechten Sturzflug über.
Wenn man zu früh Seitenruder gibt (also bevor die Maschine sichtbar durchsackt) dann geht die AJ-Extra ebenfalls über die Kurveninnere Tragfläche weg, geht dann aber nach einer viertel Drehung in einen stabilen Slip statt ins Trudeln.

Sackflug
Ist fliegbar, leichte Pendelneigung um die Längsachse. Bei ruckartigen Querruderkorrekturen oder Schräglagen über 30 Grad um die Längsachse kippt sie ab.

[] Motorleistung
Für dynamischen Kunstflug reicht die Leistung gut, mit Anlauf ist die senkrechte Steigrate sehr ordentlich. Im 3D ist die Leistung ausreichend, das Beschleunigen aus dem Torquen ist bei 60 Prozent leerem Akku aber nicht mehr sonderlich kraftvoll.

Dynamik, Durchzug
Für einen Shockflyer-Umsteiger wie mich: Absolut irre. Weich, ruhig, kraftvoll, atemberaubend. Schon ein Looping wird zum Erlebnis. Da hat man endlich mal was anständiges am Knüppel :-).

Details
Da die Extra als Beispiel für den Umstieg vom Shocky auf ein Holz-Kunstflugmodell herhalten musste finden sie auf der Seite Modellwechsel: Shockflyer -> AJ-Extra detailiertere Informationen zum Flugverhalten der Extra.

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3 Bau

3.1 Baukasten

Der Gegenwert von 890 SFR:

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Alle Einzelteile waren sauber verpackt, ich habe keinerlei Schäden feststellen können. Die Folie war sauber gebügelt und hatte einige wenige Falten. Diese wurden im Laufe des Baus noch grösser, liessen sich aber problemlos wieder rausbügeln.

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3.2 Die Konstruktion

Das Modell ist in konventioneller Balsa-Sperrholz-Bauweise aufgebaut. Die Teile sind lasergeschnitten und wirken äusserst filigran. Die Konstruktion wirkt extrem durchdacht, jedes nicht an der Festigkeit beteiligte Gramm wurde weggeschnitten. Die Gesamte Konstruktion ist ein Augenschmaus .

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Das einzige was massenmässig nicht so ganz ins Konzept passen will ist der Rumpfdeckel. Zwar absolut sauber verarbeitet, aber derart stabil dass man damit problemlos einen Elefanten erschlagen könnte . Wenn man bedenkt, dass der Rumpfdeckel selber keine tragende Funktion hat, hätten es auch deutlich dünneres Balsa und einige Spanten und Leisten weniger getan.

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3.3 Rumpf

Nach kurzem Überfliegen der Bauanleitung knöpfte ich mir zuerst den Rumpf vor und schnitt dort alle benötigten Ausschnitte aus der Folie. Zum Umbügeln der Kanten ist ein Folienbügeleisen sehr vorteilhaft, ich bin mit meinem riesigen Standardbügeleisen nicht in alle Ecken gekommen. An den Stellen, wo es nichts umzubügeln gab, schnitt ich die Folie bündig mit einer Nagelschere ab und verschmolz die Kanten mit einem über einer Kerze (Weihnachten :-)) erhitzten Stahldraht.

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3.4 Fahrwerk

Nach dem Ausschneiden der benötigten Öffnungen aus dem Rumpf beschloss ich, abweichend von der Anleitung den Rumpf mal auf sein Fahrwerk zu stellen. Ich habe die unschöne Angewohnheit, immer alles mögliche auf dem Basteltisch liegen zu lassen, und da der Rumpfboden nur aus Folie und Balsastreben besteht hätte da wohl so mancher Schraubenzieher seine Initialien reingestanzt. Mit dem Fahrwerk steht der Rumpf sozusagen über der Sache und das Handling verbessert sich merklich.

Im Heck gab es ein kleines Problem. Der Stahldraht des Sporns war in ein 40mm langes CFK-Röhrchen eingeklebt, welches in ein Loch im Seitenruder geklebt werden sollte. Dieses Röhrchen kollidierte mit dem unteren Seitenruderscharnier, so dass ich es auf 25mm Kürzen musste. Danach verdrehte sich natürlich der Stahldraht im Röhrchen, dieses Drehen habe ich vorläufig mit einem U-Bügel aus 0.8mm Stahldraht und etwas Klebeband abgestellt.

Die originalen neonfarbenen Räder des Hauptfahrwerks waren mit Abstand das hässlichste, was ich bisher in Sachen Rädern gesehen hatte, (ich konnte damals ja noch nicht ahnen dass ich die Mühle mal mit quietschorangen Riesenrädern fliegen würde ...). Abgesehen davon standen sie schon nach wenigen Rollmetern übelst schief und begannen bereits nach dem ersten Rollout auszuleiern. Ich habe sie dann durch entsprechend breitere Räder mit weisser Felge ersetzt.

Der 17 Zoll-Prop hatte mit dem originalen Fahrwerk knapp 8mm Luft in Richtung boden und hätte so innert kürzester Zeit seine Initialien in die Landebahn geritzt. Daher habe ich das Fahrwerk mit 20x2mm Aluprofilen um 30mm Verlängert und durch Biegen der Plättchen auch gleich die seltsame Vorspur (beide Räder zeigten bei Original-Fahrwerk ca. 3 Grad nach links...) korrigiert.

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3.5 Rumpf, HLW und Tragflächen

Die Tragflächen liessen sich mit dem beiliegenden Steckungsrohr problemlos anstecken, die Öffnungen für die Flächenbolzen Passten perfekt, die Haken kamen (wenn auch knapp) ohne Probleme durch die entsprechende Öffnung und die Flächen passten ohne Spalt. Sauber gemacht .

[Heck]

Die Höhenruder-Dämpfungsfläche passte beinahe saugend (hier hat Fliton das Maximum aus einer Balsa-Balsa-Passung herausgeholt ) das Ausrichten anhand der eingesteckten Flächen und das Anschliessende einkleben machte keine Probleme. Die Folie an der Klebestelle habe ich mit der Nagelschere entfernt, um eine Schwächung des Balsaholzes an der Schnittstelle, wie sie beim Schneiden mit dem Messer vorkommt, zu verhindern.

Die vorgefrästen Schlitze für die Ruderscharniere musste ich z.T. noch etwas nacharbeiten, um die Scharniere ganz rein zu bekommen. Die beigelegten Kunststoffscharniere (dünne Kunststoffplättchen mit einer art Pappbeschichtung) für die Ruderanlenkung funktionieren wunderbar, einstecken, mit Seku einkleben, hält . Die beiden Höhenruderhälften sind mittels eines Holzdübels miteinander verbunden, das einkleben dieses Dübels bereitete keine Probleme, die Ruderhälften liessen sich nach dem Trocknen zwar noch leicht gegeneinander verdrehen, das blieb aber im Rahmen.

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Den Motordom habe ich zuerst lose zusammengesteckt, mit Klebeband gesichert, an seinen Arbeitsplatz befördert, Motor drangehalten, Haube drangehalten und die Passung gecheckt. Das sah soweit gut aus. Danach alles wieder demontiert und den Motordom mit UHU-Hart zusammengeputzelt. Die Passgenauigkeit der Teile war hervorragend, schlussendlich musste ich nach dem Trocknen des Klebstoffes eine um 1mm überstehende Querstrebe abschleifen, der Rest passte ohne Nacharbeit. Das "Einhängen" des Motorträgers mittels Sperrholzhaken erleichtert die Motormontage und die ganze Justierarbeiten deutlich .

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3.6 Cockpitausbau

Beim Cockpit habe ich den Boden rausgesägt, 2cm weiter unten wieder angebracht und dem Cockpit eine Instrumentenbrett und ein Mukla als Piloten verpasst. Das Mukla hat einen Kern aus Styropor, den ich mit Kleister und Zeitung beschichtet und dann mit Plakatfarben bemalt habe. Das komplette Mukla wiegt mit Kopfhörern (Balsa und Blumendraht) 9.5g.

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Die Kabinenhaube, entlang der vorgegebenen Linie ausgeschnitten, passte perfekt, die Verschraubung mittels 6 Blechschrauben geht schnell, hält und sieht ordentlich aus .

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3.7 Servoeinbau

Als nächstes folgte die Servomontage, die Ausschnitte passten von der Breite her Perfekt für die HS 81, von der Länge her nicht ganz, da musste ich ca 0.5mm nacharbeiten Die Servohalterungen sind allgemein sehr filigran aufgebaut, gerade bei der Servohebelmontage und demontage (die Servohebel sitzen extrem stramm bei den HS81 MG) muss man mit viel Gefühl vorgehen, bei mir hats einige Male bedrohlich geknackt.

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3.8 Ruderanlenkung

[Motorträger] Die Ruderanlenkung ist das einzig wirklich leidige Thema des ganzen Baus. Anfangs habe ich alles nach Anleitung montiert, was bei Höhenruder und Querruder auch problemlos und ohne Fummelei vonstatten ging. Beim Seitenruder habe ich kurz geknobelt, dies lag aber daran das das meine erste Anlenkung dieser Art war. Beim SR liegen die Ruderösen leider nicht im Drehpunkt des Ruders, was ich mit einem entsprechenden Hebel am Seitenruderservo ausgeglichen habe. Weiter habe ich die Halterung des SR-Servos mit 2 Balsaleisten verstärkt, da sie mir doch etwas wabbelig erschien. Die beiliegenden Klemmstifte habe ich durch 4-Mal längere selbstgebogene aus 1,5mm Stahldraht ersetzt, da die Originalen eindeutig zu wenig Einstellweg hatten. Die Klemmhülsen beim Seitenruderhorn habe ich kurz vor dem Erstflug noch mit Gewebeband ummantelt, sie haben sonst nach Vollausschlag in der Ruderspalte eingehängt (die Kratzspuren sieht man auf dem Bild), das Resultat war ein nicht mehr neutralisierendes Ruder, beim Erstflug wär das eher ungünstig gewesen.

Beim Rudercheck bot sich das befürchtete Ergebnis, Seitenruder war Ok, Höhen- und Querruder kamen auch bei Maximalem Servoweg nicht über 15 Grad hinaus. Nach dem Rollout bewahrheitete sich die zweite Befürchtung, die Muttern, mit denen die Klemmelemente für die Rudergestänge festgeschraubt waren lösten sich und das Gestänge machte sich selbstständig. Für Stoppmuttern war das Gewindeteil der Klemmelemente zu kurz. Ich weiss nicht wie sich das der Konstrukteur des Modells genau gedacht hat, aber ohne zusätzliche Sicherung der Muttern (Loctite, Sekundenkleber) ist das im Flugbetrieb Russisches Roulette.
Loctite hatte ich nicht da, Sekundenkleber hätte das spätere umhängen verhindert und anderwertige Anlenkelemente (Gabelköpfe, Kugelköpfe) hatte ich nicht im Haus. Nach kurzem fluchen kamen mir die Anlenkungen mit gekröpften Stahldrähten wieder in den Sinn. Höhen und Querruder erhielten also längere Servohebel (Sperrholzverlängerung mittels Drachenschnur auf die originalen Hebel genäht und die Schnur anschliessend mit Sekundenkleber getränkt) und Gestänge aus 1.5mm Stahldraht. Beim Seitenruderhebel habe ich die Schrauben der ursprünglichen Klemmelemente mit Sekundenkleber gesichert, jetzt ist Ruhe ;-).

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Zur Justage der Querruderanlenkungen kann man die Tragflächen verkehrt herum anstecken, die Anlenkungen sind dann auf der Oberseite und man kommt bequem ran.

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3.9 Die Motorhaube

Die Haube ist aus GFK und dreifarbig lackiert. Die Farben passen gut zur Folie, die Übergänge fast, Rot-Rot passt, bei Blau-Blau ist zwischen Haube und Rumpf 2mm Versatz. Das fällt aber nicht weiter auf. Die Lackierung ist absolut sauber ausgeführt. Die Haube sehr stabil und dementsprechend etwas schwer.

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3.10 Motormontage

Nach provisorischem Montieren von Motor, Motorhaube und Spinner stellte ich heraus, dass der Motor ca. 8mm zu hoch und 3mm Zu weit vorne sass. Ich musste also den Motorspant heraussägen und hintendran einen selbstgebauten anbringen. Nach erneutem Montieren von Motor, Haube und Spinner war ich positiv überrascht, zwischen Spinner und Haube war rundherum ein konstant 0.5mm breiter Spalt, die Entwickler haben also bei der Haube Sturz und Zug absolut passend berücksichtigt .

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3.11 Akkubrett

Das beiliegende Akkubrett wirkte zwar sehr filigran, ich war aber zuversichtlich, das es halten würde. Leider verdeckte das Montierte Akkubrett die inneren Fahrwerksschrauben, und da ich aus Transportgründen zwingend auf ein abnehmbares Fahrwerk angewiesen war und beim originalen Akkubrett kein nicht genügend Restmaterial nach dem entsprechenden Aussparen geblieben war habe ich mir aus 2mm Sperrholz ein Neues gesägt. Der Akkus ist darauf mit Klettband befestigt (auf der Unterseite des Akkus ist das entsprechende Gegenstück zum Klettboden des Akkubretts aufgeklebt).

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3.12 Dekorbogen

Dem Baukasten liegt ein Dekorbogen bei. Die vorgesehenen Sterne habe ich weggelassen, die haben mir nicht so sonderlich zugesagt. Ohne Dekor sah das Modell so aus:

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Das Dekor habe ich mithilfe von Seifenwasser aufgebracht (Seifenwasser auf die Folie, Dekor drauf, in die richtige Position drücken, Blasen nach aussen hin wegdrücken und trocknen lassen).

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3.13 Fertigstellung

Schwerpunkt
Den Akku musste ich ganz nach vorne packen, um genau die Mitte zwischen vorderster und hinterster Schwerpunktlage zu treffen. Leute, die einen leichteren Akku verwenden und eine vordere Schwerpunktlage fliegen kommen wohl nicht drumherum das Höhenruderservo nach vorne zu holen, um den Schwerpunkt ohne Blei einhalten zu können.

Ruderausschläge
Für den Erstflug stellte ich die maximal möglichen Ausschläge ein, Querruder, Höhenruder und Seitenruder je ca. 55 Grad. Diese konnte ich dann mittels Dualrate halbieren, fürs Expo wählte ich 30% auf Höhen- und Querruder.

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4 Erstflug

Ok, die äusseren Umstände für den Erstflug waren nicht so doll: Nebel mit ca. 300m Sichtweite, Temperaturen um den Gefrierpunkt, Eisbildung am kompletten Modell und eine Landepiste, an dessen Rand alle 15m Schneestangen standen...
Kam noch dazu, dass sich bei der Dualrate ständig ein separater Schalter und die Flugphasen in die Quere kamen, und die Grösse der Ruderausschläge nicht wirklich erkennbar mit der Schalterstellung zusammenhing . Aber es half nichts, sie musste in die Luft.

Dort bemerkte ich als erstes die im Vergleich zu meiner Yak 55 Nr.3 etwa doppelt so hohe Grundgeschwindigkeit. Na denn viel Spass beim Landen. Beim Langsammachen mit horizontalen Flächen sackte sie brav durch, bei langsamen flachen Kurven kippte sie nach Weichwerden der Querruder langsam ab. Der Harrier bis 45 Grad (mehr ging mit den kleinen Höhenruderausschlägen nicht) war dagegen kreuzbrav, was mich wieder hoffen lies, dass das Modell die Landung vielleicht doch noch überleben würde. Beim dritten Versuch konnte ich sie effektiv kontrolliert landen, wie sich im Nachhinein herausstellte hatten sich am Propeller und an den Modellteilen im Propellerwind bereits ca. einen halben Millimeter Eis gebildet.

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5 Weitere Änderungen

Die AJ-Extra ist im Originalzustand gut durchdacht, fliegt wie sie soll und ist auch allen Belastungen im normalen Modellflugalltag problemlos gewachsen. Die im folgenden Modifikationen sind aufgrund meines zu schwachen Antriebes (Massnahmen zur Massenreduktion), meiner Transportsituation (ich fahre mit dem ÖV), meiner grauenhaften Landebahn und eine wegen selbstverschuldetem Absturz zerbröselten Motorträger (neuer Motorträger) entstanden, und nicht etwa weil die Kiste im Originalzustand nichts taugen würde ;-).

Den Erfolg der Modifikationen habe ich mit Symbolen gekennzeichnet.
[-] Hat bis zum letzten Update dieser Seite zufriedenstellend funktioniert.
[-] Funktioniert zwar, hat aber noch starkes Verbesserungspotential
[-] Hat nicht Funktioniert, habe ich nach Möglichkeit wieder rückgängig gemacht/geändert.


5.1 Massen

26.12.2006 Ich habe die Einzelteile nachträglich mit einer Feinwaage gewogen. Leider ist diese Waage wenige Wochen später ausgestiegen und aufgrund von Differenzen beim Nachträglichen wiegen muss ich davon ausgehen, dass die Waage schon damals nicht ganz in Ordnung war und daher die ermittelten Massen nicht stimmen. Für diese Wiegeaktion habe ich das Modell nochmal komplett zerlegt und dabei gleich die Einzelteile fotografiert.

Modell Komplett

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Die Querruderservos samt Anlenkungen Der Antrieb Spinner
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Akku, Prop und Steckungsrohr Seitenruderanlenkung Empfänger mit Schaumstoff und das V-Kabel für die Querruderservos
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Das Hauptfahrwerk Höhenruderanlenkung und Sporn
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5.2 Turbulatoren [-]

[Motorträger] 25.12.2006 Ab dem Zweitflug hatte ich Turbulatoren in Form von mit der Zackenschere ausgeschnittenem Gewebeband im äussersten Drittel der Tragflächen montiert, jeweils an der Stelle des Holms oben und unten.

Die erhoffte Wirkung, nämlich das Abmindern des Abkippens beim Strömungsabriss in der Kurve trat auch ein, die Nebenwirkungen waren aber sehr unschön, wie sich nach dem Entfernen dieser Turbulatoren herausstellte:
[-] Jegliche Anzeichen für einen drohenden Strömungsabriss (Weichwerden auf dem Querruder, leichtes Pendeln um die Längsachse) waren mit Turbulatoren für einen Umsteiger wie mich nicht mehr wahrnehmbar.
[-] Das Durchsacken nach dem Strömungsabriss liess sich mit Turbulatoren deutlich schlechter beenden, der Höhenverlust war beträchtlich und ich hatte Mühe zu erkennen, wann sich die Strömung wieder ganz angelegt hatte. Speziell in den Kurven liess sich der Sackflug teilweise nur noch durch 10m senkrechten Sturzflug beenden.
[-] Der Strömungsabriss selber war für mich kaum spürbar, ich merkte es jeweils erst als auf das Höhenruderkommando kein Steigen folgte...

Nachdem die Zackenbänder wieder weg waren stellte sich ein (meiner Meinung nach) äusserst erfreuliches Abreissverhalten ein:
[-] Beim Langsammachen im Geradeausflug werden die Querruder weich, das Modell pendelt leicht um die Längsachse und sackt nach dem (spürbaren) Strömungsabriss kontrolliert durch. Dieses Durchsacken ist problemlos mit neutralisieren des Höhenruders und 3m 45-Grad Sinkflug zu beenden.
[-] Beim Langsammachen in Kurven ohne oder mit ganz wenig Seitenruder (und entsprechender Schräglage) kippt das Modell bei nicht zu engen Rechtskurven wieder in die Horizontale zurück, bei (engen) Linkskurven folgt ein langsames Abkippen über eine Fläche, was sich jedoch spätestens nach einer 90 Grad-Drehung stoppen lässt.
[-] Beim Langssammachen in flachen Kurven mit viel Seitenruder und ordentlich Höhenruder folgt ein schnelles Abkippen über die kurveninnere Fläche, neutralisiert man während des Abkippens alle Ruder geht das Modell in einen senkrechten Sturzflug über und ist nach 10m wieder unter Kontrolle.

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5.3 Rumpfdeckelverschluss [-]

01.01.2007 Die Bauanleitung sieht vor, den Rumpfdeckel entweder mittels durch die Sperrholzlaschen geschobenem Stahldraht oder mittels Magneten zu sichern. Die Methode mit dem Stahldraht birgt die Gefahr den Draht zu verlieren oder zu vergessen, die Sache mit den Magneten erschien mir gerade bei gerissenen Figuren etwas instabil. So liess ich die Sache erstmal offen und befestigte die Haube vorübergehend mit Klebeband.
Bei der dritten Akkuladung verabschiedete sich die Haube im Flug und ich beschloss, einen von den Seglern her bekannten und bewährten Deckelverschluss mittels Feder und Bolzen einzubauen (Das grosse Loch und der Riss im Rumpfrücken im Bereich des Querbolzens entstand beim bisher einzigen Absturz, bei dem der Rumpfdeckel den gesamten Verschluss rausgerissen hatte).

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Dieser Verschluss funktioniert tadellos, ist schnell geöffnet und verschlossen, man muss nicht mehr mit Klebeband rumfummeln und kann auch keine Teile mehr verlieren oder vergessen.

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5.4 Grössere Räder [-]

[Motorträger] 13.01.2007 Meine Landeflächen sind einerseits die und andererseits ein . Beide Flächen sind übelst holprig, bestehen eigentlich nur aus Schlaglöchern und speziell der Feldweg hat sich als regelrechter Fahrwerkskiller herausgestellt ....
Mit dem Versuch, mit grösseren Rädern doch noch irgendwie auf diesen Flächen zu landen begann meine Fahrwerk-Odyssee. Als erstes versuchte ich es mit dem Original-Fahrwerk und 90mm-Moosgummirädern. Diese erfüllen zwar ihre Aufgabe, sind aber mit 30g/Stück recht schwer und lassen das Modell eher nach Spielzeugflieger aussehen. Aber immerhin, ich konnte so zumindest auf dem Hornusserfeld einigermassen landen.

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5.5 Neuer Rumpfdeckel [-]

25.01.2007 Der originale Rumpfdeckel wog mit Cockpitausbau 90g, ohne Cockpitausbau 80g und war eigentlich viel zu stabil gebaut. Also schnitzte ich mir aus 1mm Balsa und Depron einen neuen, später laminierte ich in der originalen Haube eine leichtere GFK-Haube und behandelte sie mit Rauchspray. Der neue Deckel wiegt jetzt nur noch 45g. Will man noch leichter gehen, dann kann man ihn z.B. komplett aus Depron tiefziehen, ich bin mit dem momentanen Resultat aber sehr zufrieden.

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5.6 Fahrwerkshalterung [-]

27.01.2007 Das (verlängerte) original-Fahrwerk hielt den Belastungen der auf Dauer nicht stand, bei einem etwas härteren Aufsetzen brach ein Fahrwerksbein leicht nach oben weg. Da die Montage des Fahrwerks eh auf Dauer recht fummelig war beschloss ich , das Fahrwerk auf der Unterseite anzubringen, einerseits besser zugänglich, andererseits mit einem durchgehenden Bügel auch stabiler.

[Extra] [Extra] [Extra] [Extra] [Extra]

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5.7 Ski [-]

[Motorträger] 28.01.2007 In diesem Winter hatten wir immerhin 2 Tage vernünftig Schnee, und die nutzte ich mit selbstgestrickten Skiern aus. Das Fahrverhalten mit diesen Ski ist hervorragend, das Flugverhalten hat sich gegenüber vorher nur leicht verändert, der Stirnwiderstand ist höher (mehr Gas im Horizontalflug nötig) und man muss leicht auf Tiefe trimmen, da die Angestellten Ski wie ein ausgeschlagenes Höhenruder wirken.
Den Aufbau der Ski habe ich , genauer beschrieben.

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5.8 Neuer Fahrwerksbügel [-]

03.02.2007 Eine Woche später laminierte ich mir dann einen neuen, durchgehenden Fahrwerksbügel aus GFK, um die ewige Schrauberei mit diversen Verlängerungen endlich los zu sein. Da ich keine Möglichkeit zum Lackieren habe habe ich den Bügel mit Oracover bespannt. Sofern man sich vorher mit Spachteln und Schleifen etwas Mühe gibt wird das Ergebnis sehr ansprechend, ich habe diese Zeit nicht investiert, entsprechend ist mein Bügel etwas faltig geworden :-).

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5.9 Neuer Fahrwerksspant [-]

10.02.2007 Landungen auf dem hielt das Fahrwerk aus, Landungen auf dem (das Gras war damals kürzer als auf dem Foto) allerdings nicht. Bei der vierten Landung verabschiedete sich der Fahrwerksspant. Beim neuen Fahrwerksspant habe ich dann gleich Nägel mit Köpfen gemacht und eine stabile und Variante aus 4mm Flugzeugsperrholz eingebaut. Die Stabilität kommt dabei hauptsächlich aus der Geometrie, der neue Fahrwerksspant ist sogar noch etwas leichter als der Alte.

Der Fahrwerksbügel wird mit zwei M4-Schrauben von unten an den Spant geschraubt. Zwischen Fahrwerksbügel und Fahrwerksbrett und zwischen Schrauben und Fahrwerksbügel habe ich 2mm Moosgummiplatten gelegt, so kann der Bügel bis zu 50mm nach hinten federn und die Spannungsspitzen in der Fahrwerkshalterung bei Schlägen von der Piste werden um Faktoren reduziert. Mit diesem Fahrwerk kann ich mit 45mm-Rädern und Radschuhen sicher auf Asphalt oder gemähtem Rasen landen, mit den 90mm-Rädern gehts auch auf holperigem Untergrund.

[Extra] [Extra] [Extra]

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5.10 Geteiltes HLW [-]

18.03.2007 Die aufgrund des fixen HLW riesige war auf Dauer nicht so das gelbe vom Ei, ein teilbares HLW musste her. Der Umbau ging erstaunlich zügig und war an einem Abend erledigt. Gesteckt wird das HLW über einen 8x6mm CFK-Stab (ok, vielleicht etwas überdimensioniert, aber ich mags nicht wenn mir beim ersten Abschwung das HLW davonfliegt ;-)), vorne wird es mit zwei 3mm CFK-Stiften gegen Verdrehen gesichert. Das HLW-Servo wanderte nach vorne, die Anlenkung habe ich über ein 4x2mm CFK-Schubrohr realisiert.

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Die HLW-Anlenkung habe ich am 09.12.2007 weiter verbessert.

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5.11 Styroporräder [-]

19.03.2007 Die 90mm-Moosgummiräder waren mit 30g/Stück auf Dauer zu schwer, daher habe ich mir 90mm-Räder aus Styropor gebaut. Als Achse fungiert ein 5x4mm Messingrohr, 1.5mm-Sperrholzscheiben dienen zur Krafteinleitung ins Styropor. Der "Belag" der Räder besteht aus Strapping-Tape. Ein Rad wiegt dabei ca. 14g. Für Landungen im Holprigen Gelände sowie für Harrierlandungen eignen sich diese Räder prächtig, auf kurzem Rasen und vor allem auf Asphalt ists ein elendes Gerappel und Gerüttel, da zumindest meine Räder nicht ganz rund sind.

[Extra] [Extra]

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5.12 Stummelfahrwerk und Klappropeller [-]

07.04.2007 Das Stummelfahrwerk war der letzte Versuch, doch noch irgendwie auf dem Feldweg zu landen. Direkt auf dem Bauch kann ich nicht landen, da der Bauch der AJ-Extra nur aus einem folienbespannten Holzgerüst besteht. Daher habe ich habe ich ein Stummelfahrwerk aus einem Alubügel mit 90mm Moosgummirädern gebaut. In Verbindung mit einem 14-Zoll Aeronaut-Klappropeller und einem festen Sporn aus Alu oder GFK (der ist nötig, ein Spornrad würde sich dauernd im langen Gras verhaken) kann man das Modell damit im Prinzip überall landen wo man auch einen Segler landen kann.

Das Mittelstück des Aeronaut-Klapppropellers lässt sich problemlos auf den Propellerhalter des Apache-Motors montieren, man muss sich lediglich aus einem 8/6mm-Alurohr noch eine Hülse schnitzen, da das Mittelstück eine 8mm-Bohrung und der Motor einen 6mm-Mitnehmer hat. Der 4mm Sperrholzring dient als Distanzstück, da der Klapppropeller im Vergleich um Starren nach Hinten etwas mehr Platz braucht.
Die Propellerblätter sitzen recht stramm im Mittelstück, zwar immer noch so beweglich dass sie sich durch die Fliehkraft sauber ausrichten aber fest genug dass sie bei stehendem Motor nicht einklappen (die Motorhaube dankts ;-)).

[Extra] [Extra] [Extra]

[Motorträger] Diese Fahrwerksvariante hat jedoch ihre Tücken. Bei gleichmässigem Bewuchs geht die Sache ganz gut, schauen jedoch grössere Grasbüschel aus der Wiese hängen die Tragflächen dort irgendwann ein, was meistens eine Beschädigung der Tragflächenaufnahme im Rumpf zur Folge hat.
Weiter muss der Fahrwerksbügel auf beiden Seiten unbedingt einige Zentimeter überstehen, damit das Fahrwerk federn kann, Landungen mit ungefedertem Fahrwerk hält der Rumpf und vor allem der Motorträger auf Dauer nicht aus und knickt irgendwann weg.

Diese Fahrwerksvariante habe ich nach einem dieser "Abnicker" wieder verworfen, sie funktioniert zwar, aber die Opfer die das Modell bringen muss sind auf Dauer zu hoch. Auf dem Feldweg lande ich jetzt mit dem normalen Fahrwerk und den 90mm-Rädern im Harrier, das geht problemlos, man muss nur dafür sorgen dass einem der Akku im Flug nicht aufgibt.

Nach der Montage des Stummelfahrwerks habe ich auch noch gleich einen fixen Sporn montiert da der Radsporn ständig im Gras hängen blieb.

[Feldweg] [Feldweg]

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5.13 Neue Querruderservoposition [-]

21.04.2007 Die quer eingebauten Querruderservos waren mir eigentlich schon von Anfang an suspekt, aber ich habe mir dann gedacht, wenns auf allen Videos so funktioniert dann hälts wohl. Nach heftigem Tragflächenflattern im senkrechten Sturzflug (minimal Gas, so dass der Propeller ordentlich bremst) habe ich meine Meinung geändert und die Servos liegend und längs eingebaut.

[Extra] [Extra] [Extra] [Extra]

Im Nachhinein gesehen lag das Tragflächenflattern wohl eher am Steckungsrohr, welches etwas in der Aufnahme etwas Spiel hatte, aber allein der Steifigkeitsgewinn war die neue Querruderanlenkung wert, ich durfte nach dem Umbau das Expo um 15 Prozent hochschrauben, weil die Maschine deutlich direkter aufs Querruder reagierte.

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5.14 Neue Motorhalterung [-]

22.04.2007 Nach dem Querruderservoumbau habe ich es effektiv geschafft, bei vier (!) Ruderchecks nicht zu merken dass die Querruder falsch rum liefen. Gemerkt habe ichs dann im Flug in 10m Höhe... Die Schäden hielten sich (trotz senkrechtem Einschlag) in Grenzen, sie Motorhalterung war pulverisiert, die Haube sah aus wie ein zerknülltes blatt Papier und die Steckung der rechten Tragfläche war angeknackst. Die Haube liess sich zu meinem Erstaunen wieder "ausbeulen", bis auf einige Schrammen in der Deckschicht ist sie noch heile. Die Steckung konnte ich auch problemlos wieder reparieren. Den Motordom baute ich gleich auf Frontmontage um (hatte ich schon länger vorgehabt).

[Extra] [Extra] [Extra] [Extra] [Extra]

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5.15 Neues HR-Servobrett [-]

31.04.2007 Meiner eigenen Befestigung des HR-Servos mit UHU-Por traute ich auf Dauer nicht über den Weg, daher bekam das HR-Servo ein eigenes Brett, welches auch noch gerade den Empfänger aufnimmt.

[Extra] [Extra]

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5.16 Akkuhalterung [-]

Die Akkuhalterung mit Klettband funktionierte zwar, der Akkuwechsel war aber jedes Mal eine ziemliche Fummelei. Bei der neuen Akkuhalterung wird der Akku mittels zwei 3mm CFK-Stangen vorne eingesteckt und hinten mit einem Messingbolzen (Alu war grad keins da...)und einer Klemme aus dem RC-Car-Bereich fixiert. Damit geht der Akkuwechsel schnell und stressfrei und der Akku hängt direkt im kühlenden Luftstrom.

[Extra] [Extra] [Extra]

Die Nachteile dieser Methode waren das fixe Gerüst am Akku (sperriger) und die Tatsache, dass man den Akku jetzt kaum noch für andere Modelle einsetzen konnte, da mit dem Gerüst in einem anderen Modell der Schwerpunkt nicht gepasst hätte. Ich bin daher nach einiger Zeit wieder auf die universellere Klettbandmethode umgestiegen.

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5.17 Radschuhe [-]

28.05.07 Die Motorleistung ist mit dem 15x8er Prop für 3D immer noch grenzwertig, es geht zwar, aber man muss verdammt aufpassen, da man bei einem Verknüppler nur langsam nach oben weg kommt. Bei solch einem Antrieb spürt man jedes Gramm, so auch die Original-Radschuhe, mit 17g/Stück nicht gerade die leichtesten. Die neuen Radschuhe sind aus folienbespanntem Depron, mit 5g/Stück schön leicht, aus 3m Entfernung sehen sie ganz ordentlich aus und im Flug muss man wissen dass es "eckige" Radschuhe sind, sonst sieht man das nicht .

[Extra] [Extra] [Extra] [Extra]

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5.18 Gedämpfte Motoraufhängung [-]

02.06.07 Bei Vollgas im Stand sowie im Geradeausflug war mit der starren Motorbefestigung praktisch kein Dröhnen der Zelle feststellbar, sobald der Propeller aber schief angeströmt wurde (Messerflug, Harrier) oder grosse Kreiselkräfte wirkten (Gerissene Rollen, Überschläge etc.) dröhnte die gesamte Zelle extrem laut. Dieses Dröhnen konnte ich durch eine Motoraufhängung mittels Gummielementen (aufgeschnittene Servogummitüllen) fast vollständig beseitigen, auch das Betriebsgeräusch im Geradeausflug wurde nochmals leiser. Das Rauschen des Baches 20m neben meinem Fluggelände ist mittlerweile lauter als das Modell in 30m Entfernung :-).

[Extra] [Extra] [Extra]

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5.19 Schaumstoffräder [-]

21.09.07 Sie kennen vielleicht diese 1.5m langen Kunstschaumschläuche mit 7cm Durchmesser (auch Badenudeln genannt), mit denen die Kids jeweils im Schwimmbad spielen. Der verwendete PE-Schaum ist sehr leicht, robust, formstabil und federt hervorragend. Also das ideale Material für Räder für die Harrierlandung. Die Nabe besteht aus einem 20mm Rundholz, das Rad aus einem 30mm Stück dieses Kunststoffschlauches mit einem 16mm Loch in der Mitte. Um zu verhindern dass der Reifen von der Felge rutscht habe ich beidseitig 1mm Sperrholzplatten an die Felge geschraubt. Ein derartiges Rad wiegt zwischen 8 un 9 Gramm. Die Einzige Schwierigkeit beim Bau besteht darin die Löcher in Reifen und Nabe mittig hinzubekommen, bei der Harrierlandung interessiert ein solcher Versatz nicht heftig, beim Rollen auf Asphalt kann sich das ganze Modell dadurch jedoch aufschwingen.

[Extra] [Extra]

Die Nabe ist im Durchmesser noch zu gering, im Dauerbetrieb reisst der Schaumstoff im Nabenbereich ein. mit einer 30mm Balsanabe sollte das dann aber passen.

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5.20 Abnehmbares Seitenruder [-]

30.09.07 Mit Seitenruder ist die AJ-Extra in der Transportkiste nicht so dolle zu transportieren, da jeder Stoss in Richtung Seitenruder voll auf die Scharniere durchschlägt. Die Lösung ist ein abnehmbares Seitenruder, angeschlagen mit Stiftscharnieren und einem durchgehenden 0.8mm Stahldraht als Achse. Der Seilzug ist mit Haken im Ruderhorn eingehängt, durch das Drehbare Ruderhorn klappt das auch ganz hervorragend. Zum Lösen der Anlenkung muss man dann lediglich vorne beim Servo eine Seite des Stahldrahtes 2cm weiter nach hinten stellen.

[Extra] [Extra] [Extra] [Extra]

[-] Das Einhängen des Stahldrahtes ist eine ziemlich fummelige Angelegenheit, hier wäre ein dickerer, angespitzer GFK- oder CFK-Stab mit entsprechenden Scharnieren sicher besser.
[-] Die Methode mit den Haken funktioniert soweit, allerdings brauche ich bei Gelegenheit mal eine gescheite "Quetschzange", momentan ist die Optik meiner Quetschhülsen doch eher bescheiden (die Schweinerei mit dem Klebeband beim Sporn habe ich übrigens mittlerweile beseitigt ;-)).
[-] Das ständige Auf- und Zuschrauben der Spannschraube am Seitenruderservo zur Montage/Demontage der Anlenkungshaken ist eine elende Fummelei, hier muss auf dauer eine gescheite Spannmöglichkeit direkt hinter dem Servo in die Steuerleine.

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5.21 Fahrwerkplatten [-]

03.11.2007 Nach einem Tipp aus dem RcLine-Forum habe ich hinten an den Fahrwerksbügel 3mm Depronplatten angeklebt. Die Messerflugeigenschaften der AJ-Extra verbesserten sich dadurch massiv, gegenüber vorher benötigte ich jeweils nur noch den halben Seitenruderausschlag zum Messern, ein "Aufstellen" aus dem Messerflug via Messerharrier ins Hovern funktioniert jetzt problemlos, vorher war das schlicht nicht möglich. Der Rollenharrier gelingt ebenfalls wesentlich einfacher und runder, in langsamen Flächenflug-Kurven wird jetzt aber etwas Seitenruder benötigt, da das Heck sonst zu heftig in die Kurve reinhängt.

[Fahrwerksplatten] [Fahrwerksplatten] [Fahrwerksplatten] [Fahrwerksplatten]

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5.22 Big Bang

03.11.2007 Bis zu diesem Tag war ich fest überzeugt ein wegfliegender Rumpfdeckel könne eigentlich nicht allzu viel anrichten. Beim Aufbauen der AJ-Extra riss mir dann der Rumpfdeckelverschluss ab (Altersschwäche ...). Ich fixierte den Rumpfdeckel notdürftig mit Klebeband und startete. Im Messerflug flog mir dann der Rumpfdeckel ab, verhakte sich mit einer Querstrebe zwischen Dämpfungsflosse und Ausgleichsfläche des ausgeschlagenen Seitenruders und deckte Höhenruder und Seitenruder soweit ab dass zumindest das Höhenruder trotz Vollausschlag keinerlei Ruderwirkung mehr zeigte. Der Rumpfdeckel selber hatte leichte Tiefenruderwirkung, die AJ-Extra bohrte sich aus 15m senkrecht in die Wiese.
Der Schaden war innerhalb von 12 Baustunden wieder behoben, der Rumpf ist jetzt sogar wieder gerade :-) (vorher war er von der letzten Reparatur her noch leicht schief).

[Extra] [Extra] [Extra]

Ich weiss jetzt was ein wegfliegender Rumpfdeckel anrichten kann, meine Rumpfdeckelverschlüsse werde ich in Zukunft deutlich massiver Bauen. Und Magnete zur Haubenbefestigung kommen mir so schnell sicher nicht ins Haus .

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5.23 Schneedichtungen [-]

15.11.2007 15cm Neuschnee, strahlend blauer Himmel, kräftiger Westwind und ich mit der AJ-Extra draussen am "Skifahren". Je länger der Flug (Landen, Skifahren, Abheben, Landen, Skifahren etc.) dauerte, desto seltsamer flog die Extra, sie klebte förmlich am Himmel und reagierte immer direkter auf das Höhenruder. Die andauernd nötigen Höhenruderkorrekturen (drücken im Bauchflug und leichtes Ziehen(!) im Rückenflug) bemerkte ich wegen dem starken Wind nicht. Zurück im Bastelkeller stellte ich dann fest, dass die AJ-Extra beim Fahren auf dem Boden durch die hintere Rumföffnung ca. einen Quadratdezimeter Schnee "gefressen" hatte. Der Schwerpunkt lag mit Schnee bei 11.2 - 11.5cm, sonst fliege ich jeweils mit einem Schwerpunkt von 10cm...
Um solche Aktionen in Zukunft zu verhindern habe ich ein Lüftungsgitter-Provisorium aus Pappe über der hinteren Rumpföffnung montiert. Weiter habe ich die vorderen Rumpföffnungen mit Fliegengitter verkleidet, so kommt auch von Vorne nichts gröberes mehr rein.

[Extra] [Extra] [Extra] [Extra]

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5.24 HR-Anlenkung [-]

09.12.2007 Die alte Anlenkung mittels Schubstange und fixen Hebeln aus 2mm CFK funktionierte grundsätzlich, allerdings war der Widerstand bei grossen Ausschlägen recht gross und das Einhängen der Gabelköpfe war jedes mal ein ziemlicher Kraftakt (ganz abgesehen davon dass Gabelköpfe nicht für andauerndes Auf- und Zubiegen gedacht sind).
Die Lösung besteht aus einem zusätzlichen Gelenk zwischen 4mm Schubstange und 2mm CFK-Hebeln (Gabelkopf, hier kann man auch gleich die Längenjustage vornehmen) und einem Federverschluss hinten am Ruderhorn. Zum Öffnen des Verschlusses wird die Aluplatte nach hinten geschoben und der Anlenkdraht aus dem Ruderhorn gefädelt, im Betriebszustand drückt eine Feder die Aluplatte nach vorne, so dass sich der Anlenkdraht nicht von selbst aus dem Ruderhorn lösen kann. An- und Abstecken der HR-Anlenkung ist damit eine Sache von Sekunden.

[Extra] [Extra]
[Extra]

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5.25 Flächenschutztaschen [-]

15.02.2008 Für die Tragflächen, die Höhenleitwerkshälften und das Seitenruder habe ich (mit einem Jahr Verspätung ...) Schutztaschen angefertigt. Die Taschen bestehen aus einer Alubeschichteten Schaumstoffolie, die man normalerweise als Sonnenschutz über Autoscheiben legt. Die Ränder habe ich mit Gewebe-Klebeband verklebt.

[Extra] [Extra]

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5.26 Bremsplatten [-]

18.04.2008 Aufgrund eines Threads [extern] im RcNetwork-Forum habe ich an die AJ-Extra probeweise Bremsplatten montiert. Das resultierende Flugverhalten bei Wind war das eines motorisierten Backsteins, gepaart mit einem seltsamen Eigenleben um die Längsachse. Bei anderen Funktionieren diese Dinger scheinbar wunderbar, ich habe sie nach einem Testflug wieder entfernt :D.

[Extra] [Extra]

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[-]
[-] Der Rc-Line-Thread zur Extra [extern]
[-] Der Rc-Network-Thread zur Extra[extern]
[-] Ein Rc-Groups-Thread zur Extra [extern]
[-] Die Herstellerseite [extern]
[-] Die Extra bei Slowflyer.ch [extern]
[-] Hallenflug [extern]
[-] Bilderblog zur Extra (evtl. etwas runterscrollen) [extern]

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[Copyright] Fabian Günther
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