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Lazy Bee

Version 2, 29.04.2008

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Die original Lazy-Bee wird von Clancy Aviation [extern] in verschiedenen Varianten angeboten. Daneben existieren unzählige mehr oder weniger ans original angelehnte Nachbauten, und wenn man die Google-Bildersuche anschmeisst landet man irgendwann auch bei dieser Depronvariante [extern].


Inhalt

1 Aufbau
2 Fliegen
3 Bilder


1 Aufbau

Rumpf und Flügel meiner Lazy-Bee bestehen aus 3mm Depron, Spanten, Flügelrippen und Leitwerke aus 6mm Depron. An den Beanspruchten stellen habe ich das Depron mit 1mm Sperrholz verstärkt, der Motorspant besteht aus 2mm Sperrholz. Die Räder habe ich anfangs in original Lazy-Bee-Position direkt am Rumpf montiert, Bodenstart geht so nur bei Windstille, ansonsten macht sie bereits beim Gedanken an Seitenwind nach einem Meter Rollstrecke einen Überschlag. Die breitere Spurweite sieht zwar nicht mehr so kultig aus, dafür kann man das Teil jetzt auch vernünftig starten.

Als Antrieb habe ich einen 50g-Hyperion-Brushless mit einem Titan 20A-Regler, APC-Slowfly 11x3.8 und einem 3s1p 1200mAh Lipo verbaut. An den Rudern werkeln zwei 10g-Servos. Mit der 11x3.8 geht die Bee bereits senkrecht, der Antrieb hat aber noch Reserven, von dem her kommt da bei Gelegenheit ne 11x4.7 drauf :D.

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2 Fliegen

Mit kleinen Ausschlägen (SR+- 15 Grad, HR+-20) Grad fliegt die Bee kreuzbrav, mit grösseren Ausschlägen (HR und SR ab 45 Grad) ist die Wendigkeit enorm und z.T. sind recht schräge Manöver möglich (Flachtrudeln aus dem Turn heraus...). Gestossene Rollen sind eine wahre Freude, Loopings haben bei Bedarf 3m Durchmesser. Bauchharrier und Hovern/Torquen gehen prima, allerdings darf man im Hovern/Torquen nicht in Rückenlage fallen, sonst wirds um die Längsachse unkontrolliert . Rückenflug geht, allerdings muss man mit dem SR ständig hebeln, da sich die Maschine sonst nach wenigen Metern wieder auf den Bauch dreht. Den Schwerpunkt habe ich etwas hinter der Planangabe, so fliegt sie um die Querachse neutral.
Fliegen bei böigem Wind geht erstaunlich gut, landen geht auch, sofern man schnell runterkommt und nicht ewig in Bodennähe rumgurkt. Starten ist bei Wind ziemlich kriminell, bei Bodenstart gibts bei leichtestem Seitenwind Überschläge und beim Handstart reissts einem die Maschine ziemlich unkontrolliert aus der Hand. Bei Windstille sind dagegen sowohl Hand- als auch Bodenstart kein Problem.

 Flugvideo (wmv, 34MB)
Morgens halb Zehn in Schwarzenburg :D:

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PS: Das Mikrofon der Kamera hat die Lautstärke automatisch eingestellt, daher wirkt das Modell lauter als es eigentlich ist.
PPS: Danke Dave fürs frühe Aufstehen, was tut man nicht alles für Windstille .

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3 Bilder

Mehr Bilder zur Lazy-Bee finden sie in der Bildergalerie 26.04.2008 Wahlernhügel

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[Copyright] Fabian Günther
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